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Holstein Kiel Auf der Jagd nach dem Erfolgserlebnis
Sport Holstein Kiel

Holstein Kiel zu Gast in Darmstadt: auf der Jagd nach dem Erfolgserlebnis

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15:11 22.01.2021
Von Niklas Schomburg
Kieler Jubel beim Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 gegen den KSC - Holsteins Cheftrainer Ole Werner (re.) und die Störche wollen in Darmstadt eine gute Leistung mit einem Erfolgserlebnis zusammenbringen.
Kieler Jubel beim Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 gegen den KSC - Holsteins Cheftrainer Ole Werner (re.) und die Störche wollen in Darmstadt eine gute Leistung mit einem Erfolgserlebnis zusammenbringen. Quelle: Uwe Paesler
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Zwischen zwei Englischen Wochen hatten die Störche eine "normale" Zeitspanne, um sich auf den kommenden Gegner Darmstadt 98 vorzubereiten. Wenn am Sonntag (13.30 Uhr im Liveticker) im Stadion am Böllenfalltor der Anstoß erfolgt, ist die jüngste Niederlage gegen den Karlsruher SC (2:3) Vergangenheit - auch wenn es etwas dauerte, um sie abzuhaken. "So zu verlieren - das ging mir schon ein paar Tage gegen den Strich", gab Holsteins Cheftrainer Ole Werner im Rahmen der virtuellen Spieltagspressekonferenz vor der Partie zu.

Werner: "An uns selbst orientieren"

Man habe die Trainingswoche intensiv genutzt, um in kleinen Spielformen und Torsituationen an den zuletzt gezeigten Schwächen zu arbeiten. "Wir müssen uns in den Strafräumen steigern", sagt Werner. "Das ist hauptsächlich individuelles Steigerungspotenzial, betrifft aber nicht nur die Verteidiger. Wenn man sich das 0:1 gegen den KSC anschaut, wie ein Linksverteidiger an mehreren Offensivspielern vorbeimarschiert - wir müssen die Sinne dafür wieder schärfen." Das Gute daran: "Das hat uns in dieser Saison sonst ja ausgezeichnet. Wir können uns also an uns selbst orientieren", sagte Werner.

Auch aus der Aufholjagd vom 0:2 zum 2:2 zieht Holstein Energie. Dennoch ist auch klar: "Es darf nicht dabei bleiben, dass wir hinterher sagen: Wir haben 80 Minuten lang ein gutes Spiel gemacht", so Werner. "Wir müssen gute Leistungen mit Erfolgserlebnissen zusammenbringen, das ist wichtig, auch für den Kopf."

Duell gegen einige alte Bekannte

Beim Spiel in Darmstadt stehen dem 32-Jährigen bis auf Stefan Thesker (Muskelfaserriss), Aleksandar Ignjovski (muskuläre Probleme) und Noah Awuku (Aufbau nach Achillessehnenriss) alle Störche zur Verfügung. Sie treffen auch einige Lilien mit Kieler Vergangenheit, darunter Cheftrainer Markus Anfang. Einen großen Vorteil sieht KSV-Coach Werner, in Anfangs Zeit als Kieler Cheftrainer Coach der U23, darin aber nicht. "Die Zeit mit Markus hilft mir konkret jetzt nicht. Klar habe ich ein grundsätzliches Verständnis davon, wie er Fußball spielen lässt - aber das wäre mir auch aufgefallen, wenn ich damals nicht ein Büro weiter gesessen hätte", erklärte Werner. "Es ist ein sehr strukturiertes Spiel, wir sind auf mehrere Grundordnungen vorbereitet. Ich schaue mir ihr Spiel gerne an, er ist ein bisschen so, wie wir auch Fußball spielen wollen, breit angelegt und darauf ausgerichtet, Räume zu öffnen und zu bespielen." Gleichzeitig müsse man die sich bietenden Räume selbst konsequent nutzen, sagte Werner. "Wir werden alles daran setzen, dieses Spiel zu gewinnen."

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