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Holstein Kiel Noch einmal harte Arbeit am Hardtwald
Sport Holstein Kiel

Holstein Kiel zum Jahresausklang in Sandhausen: Noch einmal harte Arbeit

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12:35 22.12.2020
Von Niklas Schomburg
Jubeln die Störche auch am Sonntag in Sandhausen? Der KSV stehen zum Jahresabschluss nochmal 90 intensive Minuten ins Haus. Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

Weihnachten ohne Reise nach Sandhausen, das ist für die KSV Holstein kein richtiges Weihnachten. Zum dritten Mal in vier Jahren müssen die Störche direkt vor dem Fest auswärts beim SV Sandhausen ran, so auch am Sonntag (13.30 Uhr im Liveticker). Und sind Spiele beim SVS schon im normalen Rhythmus unangenehm und stets mit einem großen Kraftakt verbunden, so ist das am Ende einer Englischen Woche umso mehr der Fall. "Ich erwarte ein sehr intensives Spiel", sagte Holsteins Cheftrainer Ole Werner am Freitag im Rahmen der Spieltagspressekonferenz. "Es geht für uns darum, an unsere guten Leistungen anzuknüpfen und nochmal was zu holen. Ein Sieg wäre natürlich ein Weihnachtsgeschenk - vor allem für den Blick auf die Tabelle."

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Ein direkter Aufstiegsplatz liegt bereits als fest verschnürtes Päckchen unter dem Kieler Weihnachtsbaum, die "Weihnachtsmeisterschaft" könnte es werden. Werner aber warnt vor dem SVS, der mit nur fünf Punkten aus den vergangenen neun Spielen auf Relegationsrang 16 abgerutscht ist. Der Trainerwechsel am Hardtwald, von Uwe Koschinat zu Michael Schiele, er scheint verpufft. Nichtsdestotrotz: "Wir müssen mit kühlem Kopf agieren und versuchen, unser Spiel über 90 Minuten durchzubringen, um erfolgreich zu sein", sagt Werner. "Sandhausen verteidigt sehr robust und sehr mannorientiert und besitzt offensiv hohe individuelle Qualität und viel Wucht." Vom HSV sei Sandhausen beim 4:0 unter Wert geschlagen worden, so Holsteins Coach: "Ich habe da viele gute Dinge gesehen." 

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Zwischen Regeneration und Spielvorbereitung

Lediglich Noah Awuku (Aufbau nach Achillessehnenriss) und Jonas Sterner (Gehirnerschütterung) werden die Reise in den Großraum Heidelberg nicht mit antreten, Ersatzkeeper Thomas Dähne steht nach einem Spiel Pause wegen einer Handverletzung wieder im Kader. Welche elf Störche am Sonntagmittag zunächst auf dem Platz stehen werden, entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining. "Wir hatten wie immer in der Englischen Woche nach dem Wochenspiel einen Tag frei, haben am Freitag mit einer Einheit sehr dosiert wieder trainiert", beschrieb Werner den nicht immer leichten Spagat zwischen Regeneration und Spielvorbereitung. "Wir werden dann in Richtung Sonntag schauen, wer welchen Eindruck macht, wer wie fit ist, und danach über unsere Aufstellung entscheiden."

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Traumtorschütze Fin Bartels habe seine Akrobatikeinlage derweil gut verkraftet. "Er ist jemand, den wir individuell belasten, weil er zweimal über die volle Distanz gegangen ist. Aber es geht ihm gut", sagte Werner über seinen aktuell bärenstarken Außenstürmer. "Er ist einer, der den Unterschied machen kann." Vielleicht ja auch zum Abschluss in Sandhausen.

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