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Holstein Kiel DFB bittet KSV-Kapitän Wahl zur Kasse
Sport Holstein Kiel

Nach VAR-Frust im TV - Geldstrafe für Holstein Kiels Kapitän Hauke Wahl

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12:08 27.11.2020
Von Marco Nehmer
Muss für seine heftige VAR-Kritik tief in die Tasche greifen: Störche-Spielführer Hauke Wahl.
Muss für seine heftige VAR-Kritik tief in die Tasche greifen: Störche-Spielführer Hauke Wahl. Quelle: Uwe Paesler
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"Da sitzen vier Leute im Keller, die haben noch nie Fußball gespielt, die wissen gar nicht, was Bewegungssport ist, und entscheiden so 'ne Kacke." Ein Satz, der Holstein Kiels Kapitän teuer zu stehen kommt: Für seinen Wutausbruch in der "Sportschau" muss Hauke Wahl nach einem Urteil des DFB nun 2000 Euro Geldstrafe zahlen.

Wahl habe sich, so der DFB-Kontrollausschuss in seiner Begründung, nach dem Abpfiff des Spiels gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Sonnabend "in einem Fernseh-Interview unsportlich gegenüber den Video-Assistenten geäußert".

Geldstrafe trotz Entschuldigung

Der 26-Jährige hatte sich über das Eingreifen des VAR wegen seines Handspiels in der 83. Minute aufgeregt, bei dem Wahl zwar seine Körperfläche vergrößert, sich dabei allerdings annähernd im normalen Bewegungsablauf befunden hatte. Referee Arne Aarnink entschied nach Ansicht der Bilder auf Strafstoß, ermöglichte den Gästen damit das 1:2. In der Nachspielzeit fiel dann der Ausgleich.

Wahl entschuldigte sich danach gegenüber KN-online für seine emotionale Kritik. "Ich war nach dem Abpfiff einfach sehr frustriert über den Spielverlauf und habe aus der Emotionalität heraus geantwortet", sagte der Innenverteidiger. "Ich hätte die Worte so nicht wählen dürfen. Im Nachhinein tut mir das natürlich leid."

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