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Holstein Kiel Werner: "Es war ein sehr gutes Spiel"
Sport Holstein Kiel Werner: "Es war ein sehr gutes Spiel"
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18:36 29.09.2019
Von Andrè Haase
Hatte gut lachen nach dem 3:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth: Holstein-Kiel-Coach Ole Werner. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Fürth

Ole Werner (Holstein-Kiel-Interimstrainer): „Das war ein sehr, sehr gutes Auswärtsspiel. Wir hatten vor allem zwei Dinge auf dem Zettel. Erstens möglichst viel von dem Erarbeiteten zu zeigen. Und zweitens die ersten Momente des Spiels auf unsere Seite zu ziehen. Wir haben mit vielen guten Aktionen Selbstvertrauen getankt. Wir haben nach 80 Minuten etwas nachgelassen und müssen den einen oder anderen Angriff besser zu Ende spielen. Dann hätte es auch noch höher ausgehen können.“

Stefan Leitl (Fürth-Cheftrainer): „Das war ein gebrauchter Tag. Kein Spieler hatte Normalform. Ich will die Leistung von Kiel nicht schmälern, aber viel Überraschendes kam da nicht. Wir wussten das alles schon unter der Woche, aber haben einfach nichts auf den Platz gebracht. Wir haken das jetzt ab und bereiten uns auf den HSV vor.“

Fabian Wohlgemuth (Holstein-Geschäftsführer Sport) zum Spiel: „Heute sind wir direkt von Beginn an unseren Ansprüchen, selbstbewusst den Erfolg zu suchen, gerecht geworden. Bis zur 69. Minute haben wir keinen Torschuss zugelassen. Das Zusammenspiel aller drei Mannschaftsteile hat gepasst, haben geschickt die Räume verdichtet und sind gut in die Zweikämpfe gekommen. Ein kleiner Wermutstropfen dieses hochverdienten 3:0-Sieges: wir hätten unsere Angriffe noch sauberer zu Ende spielen müssen. Daran werden wir arbeiten.

Fabian Wohlgemuth zur Zukunft von Interimstrainer Ole Werner: „Im Rahmen unserer Zusammenarbeit hat Ole Werner den ersten Belastungstest überstanden. Jetzt werden wir uns in Ruhe zusammen setzen. So kurz nach dem Spiel sollte man keine konkrete Entscheidung in einer derart wichtigen Personalie treffen. Zumindest kann ich aber sagen, dass sich unsere gemeinsame Ausgangslage mit diesem überzeugenden Sieg nicht verschlechtert hat.“

Jonas Meffert (Holstein-Mittelfeldstratege): „Unsere 1:0-Führung war sauwichtig, nachdem wir zuvor in allen Saisonspielen jeweils mit 0:1 in Rückstand geraten sind. Dass der Ball von Janni Serra über die Linie gerollt ist, war der Brustlöser. Und wir haben endlich mal wieder zu Null gespielt.“

Hauke Wahl (Holstein-Kiel-Kapitän): „Wir haben heute über 90 Minuten unsere Leistung gezeigt und nicht nur über 30 oder 40. Das war entscheidend. Wir haben uns in der Trainingswoche einen Plan erarbeitet, den wir perfekt umgesetzt haben. Wir haben schon früh gemerkt, dass heute etwas geht. Und dieses Spiel war ein Statement.“

Makana „Rudi“ Baku (Holstein-Doppelpacker): „Wir hatten uns richtig viel vorgenommen und wollten den Negativtrend unbedingt beenden. Da war heute richtig Leben im Spiel, was uns vorher gefehlt hat. Es war auch wichtig, uns selbst zu beweisen, dass wir es können. Wir wollten auch den Fans etwas zurückgeben nach der langen Leidenszeit. Der Trainer hat uns richtig gut vorbereitet.“

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