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Holstein Kiel So lief es für Holstein-Kiel-Coach Freddy Kaps
Sport Holstein Kiel So lief es für Holstein-Kiel-Coach Freddy Kaps
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18:08 13.09.2019
Von Marco Nehmer
Ein Storch auf der Stage: Freddy Kaps bei seinem Auftritt in der TV-Show "The Voice of Germany". Quelle: SAT.1/ProSieben/André Kowalski
Kiel

Kaps war in der ersten Folge der neuen Staffel der Casting-Show "The Voice of Germany" auf Pro Sieben zu sehen. Zur besten Sendezeit, vor einem Millionenpublikum. Dabei ist Kaps, 25 Jahre alt, eigentlich auf dem Fußballplatz zuhause – als Co-Trainer der U19 von Holstein Kiel. Jetzt singt er also auch noch. Und das: erstaunlich gut.

So gut, dass er nach seiner Bewerbung den gesamten Casting-Prozess durchlief, Tausende Talente hinter sich ließ. Und schließlich in der sogenannten "Blind Audition" singen durfte. Und so stand er auf der Bühne, hellblaues Shirt, dunkelgraue Hose, interpretierte den Song "Bis ans Ende der Welt" von Joris. Stark, aber nicht stark genug: Keiner der vier Juroren (Rea Garvey, Sido, Mark Forster und Alice Merton) drehte sich um.

Trotzdem: Freddy Kaps kann stolz auf seine Performance sein. Und das ist er auch. „Ich bin mit meinem Auftritt zufrieden“, sagt er. "Man ist natürlich so ehrgeizig, dass man gerne weiterkommen möchte, aber es war eine total tolle Erfahrung. Ich habe es sehr positiv erlebt und konnte für mich viel mitnehmen."

Freddy Kaps: Meisterfeier mit Eutin 08 als "Durchbruch"

Wie er überhaupt dazu gekommen war? "Es war eine spontane Idee. Ich wollte ein ehrliches Feedback haben zu meinem Gesang", sagt Kaps. Und das bekam er nach seinem Auftritt auf: Zwar war Sido weniger angetan von seiner Stimme, Rea Garvey und Alice Merton hingegen bescheinigten ihm Potenzial. Er solle wiederkommen.

Dabei ist Freddy Kaps im Gegensatz zu vielen seiner Mitstreiter bei "The Voice of Germany" kein Gesangsprofi. Er ist vielmehr zufällig zum Singen gekommen: Bei einer Meisterfeier von Eutin 08 wurde sein Talent quasi entdeckt. Fußball und Musik – für Kaps gewissermaßen zwei Seiten einer Medaille. "Im letzten Jahr musste ich bei einer Auswärtsfahrt in Braunschweig singen, weil ich zu spät zum Abendprogramm erschienen war", sagt er mit einem Schmunzeln. 

Er wird nun, nach seinem großen Auftritt weitermachen. "Es ist eine Leidenschaft, die ich neben meiner eigentlichen Passion, dem Fußball, verfolge", sagt er. Und wer weiß: Vielleicht ist er im nächsten Jahr wieder dabei. Und vielleicht dreht sich dann auch jemand um. Das Potenzial hat er, der singende Storch von Holstein Kiel.

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