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Holstein Kiel „Wir müssen uns wehren“
Sport Holstein Kiel „Wir müssen uns wehren“
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15:12 09.10.2019
Von Marco Nehmer
Nahm am Mittwoch zum zweiten Mal bei Holstein Kiel als Sportdirektor seine Arbeit auf: Uwe Stöver. Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

Da ist er also. Uwe Stöver. Am Mittwochnachmittag hat sich der neue Sportdirektor von Fußball-Zweitligist Holstein Kiel der Öffentlichkeit vorgestellt. Seine „Mission 2.0“, wie er seine Rückkehr ins Storchennest nach seiner ersten Amtszeit von Januar bis Mai 2016 nennt, begann am Morgen mit der Schlüsselübergabe für sein Büro, das bis zum Montag noch Fabian Wohlgemuth gehört hatte.

„Es war für mich ein Gefühl des Zurückkommens“, sagte Stöver, der auch Details zu seiner Verpflichtung preisgab, die der Verein zuvor noch nicht kommuniziert hatte. Demnach sei er bereits am Dienstag voriger Woche vom Aufsichtsrat kontaktiert worden. Am Donnerstag habe es dann die ersten Gespräche gegeben. „Wir haben in den Kernfragen schnell zueinander gefunden“, sagte Stöver.

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Nach der Vertragsauflösung mit seinem letzten Arbeitgeber, dem FC St. Pauli, sei dann am Montag die Unterschrift erfolgt. Und nun geht es an die Arbeit, und von der gibt es bei den sportlich kriselnden Störchen, die auf Rang 16 abgestürzt sind, genug. „Wir müssen uns gegen den Tabellenplatz wehren“, sagte Stöver. Und analysierte im Bezug auf die Mannschaft: „Sie ist sehr jung und spielerisch veranlagt. Aber für den Abstiegskampf können wir uns nicht nur darauf verlassen.“

Interimsmodell Werner auf dem Prüfstand

Ebenso wenig will sich der neue Geschäftsführer Sport darauf verlassen, dass das Modell auf der Trainerbank mit Interimscoach Ole Werner, der parallel seinen Fußballlehrer macht, auf Dauer funktioniert. „Morgen früh, wenn er aus Hennef zurück ist, werden wir uns austauschen“, sagte der 52-Jährige. Und: „Ich denke in viele Richtungen.“

Möglich also, dass hier schon bald etwas passiert. Uwe Stöver jedenfalls ist voller Tatendrang. „Fußball ist mein Leben“, sagte er. „Das ist das, was ich kann.“

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