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Holstein Kiel Holstein Kiels magere Millerntor-Bilanz
Sport Holstein Kiel Holstein Kiels magere Millerntor-Bilanz
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17:41 25.08.2019
Von Marco Nehmer
Kieler Choreo am Millerntor: Am 11. Spieltag der vergangenen Saison nahm die KSV einen ihrer ganz seltenen Siege auf St. Pauli mit nach Hause. Quelle: Christian Charisius/DPA
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Kiel/Hamburg

Die alte, baufällige Schüssel ist längst Geschichte. Heute ist das Millerntor-Stadion, Heimspielstätte des FC St. Pauli, eine moderne Arena, zu Füßen des mächtigen Bunkers an der Feldstraße. Business-Seats, Event-Räume – die Kiezkicker sind mit ihrem Stadion in der Beletage des deutschen Fußballs angekommen. Doch der schroffe, bärbeißige Charme des legendären Millerntors ist just in dem Moment zurück, wenn das Flutlicht angeht, wenn sich vor dem Anpfiff der AC/DC-Klassiker "Hells Bells" aus den knarzigen Boxen schält. Holstein Kiel wird es am Montagabend (20.30 Uhr, KN-Liveticker) am eigenen Leib erleben.

"I'm a rolling thunder, a pouring rain / I'm comin' on like a hurricane". Der von den australischen Hardrock-Heroen besungene rollende Donner, der prasselnde Regen, der heranrauschende Hurrikan – nichts, womit man die Paulianer in der noch jungen Saison unbedingt assoziieren würde, nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen. Aber: Das Millerntor im Flutlicht ist mit seinen knapp 30000 Zuschauern eine Festung. Und für Holstein schien sie lange uneinnehmbar.

Erstes KSV-Montagabendspiel in der Fremde

"My lightning's flashing across the sky / You're only young but you're gonna die". Sportlich gestorben sind die Störche hier häufig. Um genau zu sein: 13 Mal seit Gründung der Oberliga Nord 1947. Dazu gab es 13 Remis. Und nur zwei Kieler Siege. Eine absurd anmutende Bilanz. Gab es doch seither in Heimspielen gegen die Hamburger 15 Erfolge in 28 Spielen. Aber: Die vermeintlich uneinnehmbare Festung bröckelt. Einen der beiden Siege am Millerntor gab es für die KSV in der vergangenen Saison: 1:0 am 11. Spieltag. Ein mitreißendes Nordderby – für die Störche der Auftakt zu einer Serie von sieben Spielen ohne Niederlage.

Unterdessen ist es das erste Montagsspiel für die KSV in der Fremde überhaupt. Die bisherige heimische Montagabend-Bilanz brachte neben einem Erfolg (2:1 gegen Magdeburg) auch zwei bittere Rückschläge: Das 1:3 gegen Nürnberg in der Saison 2017/18 nahm Holstein aus dem Rennen um die direkten Aufstiegsplätze. Und am Pfingsmontag 2018 gab es das 0:1 in der Relegation gegen Wolfsburg. Zeit, es besser zu machen. Im Flutlicht von St. Pauli.

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