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Nachrichten: Reitsport 57,7:1: Der Toto-Schocker von Hannover
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport 57,7:1: Der Toto-Schocker von Hannover
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13:33 28.10.2019
Von Reitsport Pressemitteilung
German Racing Quelle: Pegamo
Hannover

Toto-Schocker beim Saisonfinale am großen Renntag der Gestüte am Sonntag in Hannover: Die Hoppegartener Trainerin Eva Fabianova feierte mit der im Besitz des Rennstalles Germanius stehenden 57,7:1-Riesenaußenseiterin Lips Queen ihren völlig unerwarteten ersten Gruppesieg im Großen Preis des Gestüts Ammerland (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m).

Die vom Stall Parthenaue gezogene Kamsin-Tochter, hatte ihre Karriere als Dreijährige erst in dieser Saison begonnen, war mit zwei Siegen fulminant gestartet, danach war ihr jedoch in Handicaps nicht mehr viel gelungen. Nun stellte sie nach einem tollen Ritt von Jozef Bojko alles Rechnungen auf den Kopf, denn sie war im 13er-Feld die Stute mit der niedrigen Handicap-Einschätzung.

Doch in einem von Akribie und Stex, die eingangs der Zielgeraden nach vorne zog, sehr schnell gemachten Rennen überspurtete Lips Queen die Gegnerinnen in sensationeller Manier. 32.000 Euro waren der Siegpreis beim dritten und mit Abstand wichtigsten Treffer der Berliner Lady.

„Sie hatte ihre Laufbahn mit zwei Erfolgen gut begonnen, aber später einen Trainingsstopp. Daher haben wir es hier versucht. Eine Platzierung hatten wir erhofft, aber wir müssen uns bei Jozef Bojko bedanken, der einen tollen Job gemacht hat. Uns ist richtig das Herz in die Hose gerutscht, als Lips Queen vorne war“, erläuterte Trainerin Eva Fabianova, die 28 Pferde vorbereitet und mit Amigo schon in einem Grupperennen platziert gewesen war. Nun landete sie ihren ersten Coup auf dieser Ebene.

„Das Rennen war sehr schnell, da konnte sie ihre Endgeschwindigkeit richtig entwickeln“, fasste Jozef Bojko zusammen.

Die Brümmerhoferin Anna Magnolia trumpfte auf der Zielgeraden zunächst groß auf und schien kurz gewinnen zu können, ehe sie noch Lips Queen ziehen lassen musste. „Sie hat ihre Form voll bestätigt und mochte den schweren Boden“, so Trainer Dominik Moser.

Zweier- und Dreierwette nicht getroffen
Mit Atlanta packte eine weitere am Toto kaum wahrgenommene Stute noch mächtig an und schob sich vor All for Rome, die ebenfalls noch schnell wurde, und Ismene auf Rang drei. „Ich bin super zufrieden, denn damit hatte ich nicht gerechnet“, meinte Atlantas Jockey Rene Piechulek. Kurios: Die Zweier- und die Dreierwette wurden nicht getroffen! Stex baute aus idealer Lage ab, Satomi war früh auf dem Rückzug.

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