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Nachrichten: Reitsport Donnerwetter, Thunder Snow!
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Donnerwetter, Thunder Snow!
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12:56 31.03.2019
Von Reitsport Pressemitteilung
Thunder Snow in Dubai. Quelle: Sorge
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Dubai

Nach 2018 gewann der von Saeed bin Suroor trainierte Super-Galopper das nun mit 12 Millionen US-Dollar dotierte 2.000 Meter-Dirt-Event in der Heimat der Emirate-Herrschers auf dem Meydan-Kurs vor rund 70.000 Zuschauern als erstes Pferd in der 24-jährigen Geschichte zum zweiten Mal!

Trotz der normalerweise ungünstigen Startnummer 12 im zwölfköpfigen Feld schaffte sein in Frankreich tätiger Star-Jockey das Kunststück, den 5:1-Mitfavoriten sofort an zweite, dritte Stelle hinter North America und an die Seite des Riesenaußenseiters Gronkowski zu führen. Eine glänzende Ausgangslage, die vorentscheidend war.

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Doch bis das Gros der Fans am Persischen Golf und Scheich Mohammed jubeln konnten und die Siegbörse von 7,2 Millionen Dollar unter Dach und Fach war, war es ein starkes Stück Arbeit. Denn Gronkowski erwies sich als erbitterter Widersacher. Sein englischer Reiter Oisin Murphy mobilisierte ebenfalls alle Reserven und hatte sich 200 Meter vor dem Ziel schon einen Vorteil verschafft, doch in wahrhaft meisterlicher Manier schaffte Christophe Soumillon mit Thunder Snow noch die Wende.
Nach 2:03,87 Minuten entschied eine Nase und damit der knappste aller möglichen Abstände für den Helmet-Sohn, worüber man sich im Gestüt Fährhof sicher ebenfalls mächtig freute, denn seit dieser Saison ist Helmet hier als Beschäler im Einsatz. Es war der vierte Godolphin-Sieg des Abends.

Christophe Soumillon erklärte noch vom Pferd aus: „Ich bin Scheich Mohammed und Saeed bin Suroor sehr dankbar, dass sie mir diese Chance gegeben haben. Es war harte Arbeit, aber Thunder Snow hat riesigen Einsatz gezeigt.“

Neunter Triumph für Suroor
Saeed bin Suroor, der mit dem neunten World Cup-Sieg einen Rekord aufstellte, fügte hinzu: „Thunder Snow ist wirklich ein eisenhartes Pferd. Er lief in Europa und in Amerika, dort trat er noch im November im Breeders‘ Cup an. Er hat nun zweimal den World Cup gewonnen und hier auch das UAE Derby für sich entschieden. Es war so knapp, aber ich habe auf Gott vertraut, dass er uns den Sieg schenkt. Das ist ein brilliantes Ergebnis für das ganze Team, das so viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt hat. Besonders freut es mich für Scheich Mohammed. Ich denke, dass wir mit Thunder Snow wieder in die USA gehen.“

Der ebenfalls in Dubai trainierte Gronkowski unterlag minimal und lief als Zweiter das Rennen seines Lebens. Etwas deutlicher zurück verbesserte sich Gunnevera als bestes US-Pferd noch auf Rang drei vor Pavel, Audible und Yoshida. North America und Capezzano, der diesmal nie an die Spitze kam, bauten als Siebter bzw. Letzter klar ab.

Almond Eye begeistert alle Rennsport-Fans
35 Millionen Dollar wurden am Dubai World Cup-Samstag auf dem Meydan-Kurs am Persischen Golf an Preisgeldern ausgeschüttet, soviel wie nirgendwo sonst auf dem Welt: Und mit der japanischen Superstute Almond Eye (2,2:1-Favoritin) begeisterte eines der besten Rennpferde auf dem Globus die Fans des Rennsports.

Im mit sechs Millionen Dollar dotierten Dubai Turf (Gruppe I, 1.800 m, Gras) setzte die von Sakae Kunieda trainierte und von dem Franzosen Christophe-Patrice Lemaire gerittene Japan Cup-Gewinnerin ihren unvergleichlichen Erfolgszug auch bei ihrem ersten Auftritt fern der Heimat fort.

Schon im Schlussbogen fiel die riesige Haltung ihres Jockeys auf. Doch Lemaire wartete auf der Zielgeraden lange mit seinem Angriff. In aller Seelenruhe schnappte dieses Team einen Gegner nach dem anderen und löste sich viel leichter von ihrer Landsmännin Vivlos und dem Engländer Lord Glitters, als es der Richterspruch von 1,25 Längen verdeutlicht. 3,6 Millionen Dollar betrug die Börse diesmal für die beim achten Start zum siebten Mal nicht zu bezwingende Almond Eye.

„Da es ihr erster Start in diesem Jahr war, habe ich nur das Notwendigste gemacht und wollte nicht kämpfen. Ich bin sehr froh, dass der Job getan ist und danke den vielen Fans aus Japan, die nach Dubai gekommen sind“, kommentierte Almond Eyes Partner Christophe-Patrice Lemaire.

Old Persian ein weiterer Godolphin-Coup
Einen großen Abend für den Stall Godolphin von Scheich Mohammed, Trainer Charles Appleby und Jockey William Buick, die gemeinsam drei Rennen für sich entschieden, krönte Old Persian als 2,2:1-Favorit im Longines Dubai Sheema Classic (Gruppe I, 2.410 m, Gras), einem weiteren Sechs-Millionen-Dollar-Event. Es war ein Rennen wie aus dem Bilderbuch für den Dubawi-Sohn. An vierter Stelle des Achterfeldes hatte Old Persian eine ideale Position. William Buick schaltete auf der Zielgeraden früh einen Gang höher und entfernte sich bequem von den Gegnern, von denen zwei Japaner noch sehr viel Boden gutmachten –Cheval Grand und Suave Richard, die die Plätze zwei bzw. drei ergatterten.

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