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Nachrichten: Reitsport Nacida sorgt für eine Sensation beim Kölner Saisonstart
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Nacida sorgt für eine Sensation beim Kölner Saisonstart
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20:20 31.03.2019
Von Reitsport Pressemitteilung
Foto: Nacida siegt unter Maxim Pecheur im RaceBets.de Grand Prix-Aufgalopp.
Nacida siegt unter Maxim Pecheur im RaceBets.de Grand Prix-Aufgalopp. Quelle: Marc Rühl
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Köln

Der mittlerweile siebenjährige Hengst setzte sich mit 58,9 Prozent der Stimmen gegen Weltstar (26,7 Prozent) und Well Timed (14,4 Prozent) sehr klar durch. Seinem ehemaligen Trainer Hans-Jürgen Gröschel war die Erregung und Rührung beim Wiedersehen seines Ex-Schützlings im Führring anzumerken. „Ich habe mich so für ihn gefreut, als ich erfahren habe, dass Iquitos nun zum zweiten Mal diesen Titel erhält. Das hat er sich verdient“, meinte der mit dem Zug aus Hannover angereiste Hans-Jürgen Gröschel noch vor der Ehrung. Im Spätherbst hat Iquitos den Stall von Trainer Hans-Jürgen Gröschel nach acht Karrieresiegen verlassen und kommt nun auf dem Gestüt Ammerland seiner neuen Aufgabe als Deckhengst nach.

Nacida profitierte von einem tollen Ritt von Maxim Pecheur im RaceBets.de Grand Prix-Aufgalopp. Als das verbliebene Sechserfeld in die Gerade stürmte, sah man Be My Sheriff in bester Lage und auch Devastar schien alle Aussichten zu haben.

Doch je näher das Ziel rückte, wurde man auf Nacida aus dem Stall von Yasmin Almenräder aufmerksam. Mit ihrem großen Schwung zog die Stute in den Farben vom Gestüt Niederrhein mit einer halben Länge an Devastar und Be My Sheriff vorbei, die in dieser Reihenfolge die Plätze zwei und drei belegten. Mit dem Erfolg von Nacida hatten die wenigsten Wetter gerechnet, denn am Toto galt die Stute als 16,0:1-Außenseiterin. Trainerin Yasmin Almenräder: „Wir haben jetzt zwei Optionen mit ihr. Entweder sie bestreitet ein Listenrennen in Frankreich oder nach dem heutigen Sieg kommt auch der Carl Jaspers-Preis Anfang Mai hier in Köln in Betracht.“ Im früheren Gerling-Preis geht es dann um Europa Gruppe II-Ehren.

Der Kölner Renntag begann mit einem in die Zukunft gerichteten Examen, waren doch nur Dreijährige zugelassen. Markus Klug heißt der Trainer des siegreichen Accon, der sich gegen alle Widerstände seiner Gegner von der Spitze nicht verdrängen ließ und mit Jiri Palik im Sattel und eindreiviertel Längen Vorteil die Prüfung zu seinen Gunsten entschied. Accon besitzt eine Derby-Nennung, was auch für die Platzierten Radmaan und Surely Motivated gilt.

Für einen Totoschocker sorgte der Wallach Max’s Spirit, den Sascha Smrczek in Düsseldorf trainiert. Nach einer fast halbjährigen Pause bestritt er das Jahresdebüt und konnte unter Nicol Polli die Gegner mit einer halben Länge Vorteil in Schach halten. Auf Sieg gab es nicht alltägliche 32,8:1. Da auch Dana (38,6:1) und Wirbelwind (24,5:1) auf den Plätzen nicht zu den besser beachteten Pferden zählten, wurde die Dreierwette gar nicht getroffen.

Im Fegentri-Rennen, der Weltmeisterschaft der Amateure, setzte sich Marc Timpelan auf dem favorisierten Shoemaker durch und sicherte einen Sieg für Deutschland. Der Schützling Pavel Vovcenko zahlte am Toto 2,0:1.

Die Einführung der neuen Wettarten, sowie die Nutzung von Smarturf gingen in technischer Hinsicht problemlos über die Bühne. Der Renntag war bei bestem Wetter trotz großer Konkurrenz durch den 1. FC Köln und die Kölner Haie sehr gut besucht.

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