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Nachrichten: Reitsport Sensation durch Ancient Spirit im Mehl-Mülhens-Rennen
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Sensation durch Ancient Spirit im Mehl-Mülhens-Rennen
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13:03 22.05.2018
Von Reitsport Pressemitteilung
Ancient Spirit triumphiert in Köln. Quelle: Marc Rühl
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Köln

Sensationelles Ergebnis im ersten Klassiker der Galopper-Saison am Pfingstmontag vor 15.000 Zuschauern in Köln. Mit dem von Jean-Pierre Carvalho in Bergheim für den Stall Ullmann trainierten dreijährigen Hengst Ancient Spirit (221:10) gewann der größte Außenseiter im zehnköpfigen Feld das 33. Mehl-Mülhens-Rennen – German 2.000 Guineas (Gruppe II, 153.000 Euro, 1.600 m) nach einer glänzenden taktischen Leistung von Champion-Jockey Filip Minarik.

Da Ancient Spirit, der erst Ende April hier nach Kampf sein erstes Rennen beim vierten Start an sich gebracht hatte, ziemlich weit hinten gegen die Hand des von Fighting Irish angeführten Feldes ging, ließ Minarik sein Pferd Mitte der Gegenseite mit Vorsprung an die Spitze gehen. Und dort setzte sich dieses Team frühzeitig mit viereinhalb Längen von der Konkurrenz ab und stand schon weit vor dem Ziel als imponierender klassischer Überraschungssieger fest. 100.000 Euro Siegprämie wandern auf das Konto des Stalles Ullmann.

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„Unser Plan B hat funktioniert“, erklärte Filip Minarik nach dem Triumph. „Der Trainer meinte, ich sollte ihn auf Warten bringen und ansonsten selbst das Tempo bestimmen. Gearbeitet hatte Ancient Spirit immer gut.
Trainer Jean-Pierre Carvalho fügte hinzu: „Es gab für uns zwei Möglichkeiten. Entweder sollte Ancient Spirit von letzter Stelle auf die Reise gehen oder der Jockey sollte ihn galoppieren lassen, er hat das perfekt umgesetzt. Unsere Chance waren die erstmals angelegten Scheuklappen. Im Training hatte er stets sein Können demonstriert. Erst einmal wollen wir diesen Erfolg genießen, bevor wir die weitere Route bestimmen.“

Star-Jockey Dettori zufrieden mit Platz zwei
Ein sehr gutes Rennen lief auf dem Vordertreffen der im Besitz von Katar-Emir Al Thani stehende Fajjaj. Weltklasse-Jockey Lanfranco Dettori: „Das war eine sehr gute Leistung, aber die Distanz hätte noch weiter sein können für ihn.“ Auch der stets prominente Engländer Fighting Irish hielt sich als Dritter bestens.

Weltstar schnappte dem nie aufsteckenden Ninario zuletzt noch Platz vier weg. Kronprinz, zuletzt Sieger im Dr. Busch-Memorial, blieb als Sechster ebenso ohne Chance wie der im Mitbesitz von Köln-Torhüter Timo Horn stehende Julio, der als Siebter einen kurzen Moment nicht ausbauen konnte.

Heißer Favorit ohne Chance
Der heiße Favorit Zaman aus dem Godolphin-Imperium von Scheich Mohammed wurde nur Achter. „Wir sind sehr enttäuscht. Ich habe keine richtige Erklärung“, berichtete Trainer Charles Appleby.

Reitsport Pressemitteilung 20.05.2018
Reitsport Pressemitteilung 19.05.2018
Reitsport Pressemitteilung 19.05.2018
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