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Qualifikation NÜRNBERGER BURG-POKAL: Sieger Matthias Alexander Rath beim Finale in Frankfurt dabei

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20:21 30.04.2021
Von Reitsport Pressemitteilung
Foto: Matthias Alexander Rath und Thiago.
Matthias Alexander Rath und Thiago. Quelle: Stefan Lafrentz
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Mannheim

„Jetzt muss ich eine neue Saisonplanung machen“, sagte Matthias Alexander Rath nach dem Sieg im Preis der NÜRNBERGER VERSICHERUNG beim 57. Mannheimer Maimarkt-Turnier, und setzte grinsend hinzu: „Aber das mache ich unter diesen Umständen natürlich gerne!“ Mit seinem Erfolg auf dem achtjährigen Oldenburger Hengst Thiago GS im MVV-Reitstadion hat sich der Kronberger nämlich für das Finale im NÜRNBERGER BURG-POKAL, das vom 16. bis 19. Dezember beim Festhallen-Reitturnier in Frankfurt stattfindet, qualifiziert. Am Freitag zum Abschluss der drei Dressur-Turniertage in der Kurpfalzmetropole erhielt das Siegerpaar vom internationalen Richter-Gremium 73.341 Prozentpunkte, und der 36-Jährige vom Schafhof zeigte sich mit seinem Pferd „sehr zufrieden – er ist im September das letzte Mal gegangen und hat sich jetzt gestern und heute ordentlich gezeigt, zwar noch etwas angespannt, aber ohne dicke Fehler.“

Auf den zweiten Platz kam die 33-jährige Ann-Christin Wienkamp, die seit einem Jahr zusammen mit Nadine Plaster die völlig neu errichtete Anlage der Familie Löffeld in Lienen betreibt. Im Sattel von Finley, einem acht Jahre alten Westfalen-Wallach erhielt sie 72.927 Prozent. Der Chef-Bereiter der Meggle-Pferde, Matthias Bouten (Wasserburg am Inn), beendete den St. Georg Special auf dem neunjährigen Rheinländer Hengst Meggle’s Long Island als Dritter (72.805).

Carsten Röhnert, Leiter Pferdesportreferat der NÜRNBERGER VERSICHERUNG, zeigte sich zufrieden mit „seinem“ Sieger: „Sein Pferd war sehr ausdrucksstark. Wir haben durchweg tolle und interessante Pferde gesehen, die sehr gut geritten wurden. Alle Platzierten kamen über 70 Prozent!“ (ppb)

Isabell Werth Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

„Mannheim passt einfach super“
Dritter Start, dritter Sieg: Die erfolgreichste Reiterin der Welt war am Donnerstag im MVV-Reitstadion beim 57. Mannheimer Maimarkt-Turnier einmal mehr nicht zu schlagen. Im Grand Prix Special um den Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung setzte sich die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) im Sattel ihrer 17 Jahre alten Westfalen-Stute Bella Rose – mit der sie die FEI Weltrangliste anführt – mit 80.277 Prozentpunkten durch. „Die erste Hälfte war wirklich super, das Angaloppieren war jedoch blöd“, zeigte sich Isabell Werth kritisch. „Aber für die kurze Zeit hätte ich das noch nicht erwartet“, freute sie sich. Schließlich präsentierte sie Bella Rose in Mannheim zum ersten Mal nach der langen Pause draußen. „Mannheim passt einfach super“, so die strahlende Siegerin.

Wie schon am Mittwoch im Grand Prix, kam die Weltmeisterin von 2018 in Tryon (USA), Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) auf den zweiten Platz, sie saß im Sattel von Zaire-E, einer ebenfalls 17-jährige KWPN-Stute, und erhielt 78.723 Prozent. „Sie zeigt sich in absoluter Megaform, und sie ist cool drauf“, so von Bredow-Werndl angetan. Und das, obwohl Zaire-E seit Juni 2020 keinen Grand Prix Spezial mehr gegangen ist. „Es fängt an, richtig schön mit ihr zu werden, sie ist noch nicht verbraucht.“

Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln), Team-Olympiasieger von 2004 in Athen, wurde mit 74.362 Prozentpunkten Dritter, er hatte Denoix PCH, einen neunjährigen Oldenburger Fuchshengst, gesattelt. Chefrichter Dr. Hans-Christian Matthiesen (Dänemark), der auch bei Olympia in Tokio richten wird, lobte: „Höhepunkte bei Isabells Vortrag waren, wie immer, ihre Piaff-Passagen. Aber als sie auf die letzte Linie einbog, war sie bei mir noch Zweite, weil sie zwei Fehler gemacht hatte. Dann hat sie aber trotzdem gewonnen!“ (ppb)

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