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Nachrichten: Reitsport Shy Witch gewinnt erneut Hamburger Stutenmeile
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Shy Witch gewinnt erneut Hamburger Stutenmeile
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22:00 03.07.2017
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Shy Witch im Einsatz. Quelle: (Foto: Frank Sorge/galoppfoto.de)
Hamburg

Sie siegte auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn mit eindreiviertel Längen Vorsprung. Die krasse Außenseiterin Wild Approach unter Wladimir Panov wurde Zweite, Rang drei ging an die aus England angereiste Favoritin Absolute Blast mit Oison Murphy im Sattel.

Für Shy Witch war es der vierte Karrieresieg beim zwölften Start. Sie hat damit jetzt 126 000 Euro eingaloppiert. Trainer Hans-Jürgen Gröschel lobte Jockey Pedroza: „Ich muss ihm ein großes Kompliment machen, unabhängig vom Sieg. Er hat toll geritten“, sagte Gröschel. Karin Schwerdtfeger, die 85 Jahre alte Besitzerin von Shy Witch, war extra aus Bayern gekommen, um das Rennen der von ihr selbst gezogenen Stute zu verfolgen. „Ich werde wahrscheinlich mit ihr weiterzüchten“, sagte sie. Kaufangeboten hat die Besitzerin bisher widerstanden.

Wai Key Star im neuen 2.000 Meter-Highlight

Es passt so richtig in die Landschaft der Derby-Woche: Eine neugeschaffene Gruppe III-Prüfung über 2.000 Meter ist am Dienstag, dem vorletzten Tag des Meetings 2017, der Sparkasse Holstein-Cup (55.000 Euro), der gleich eine versprechende Besetzung gefunden hat. In dieser Top-Konkurrenz findet man einige bereits in bester Gesellschaft hochbewährte Pferden.

Und es ist für zwei der sechs Kandidaten  ein Wiedersehen mit der Galopprennbahn in Hamburg, wo sie im Derby bereits angetreten ist: Zum einen für Wai Key Star (Eduardo Pedroza), der dem Stall Salzburg des Freilassinger Schlafmöbel-Unternehmers Hans-Gerd Wernicke gehört. 2016 galt er als einer der Favoriten auf den Derby-Sieg und gab auf sicherlich nicht mehr passendem schwerem Boden als Vierter auch eine sehr achtbare Vorstellung, die er später mehrfach in wichtigen Prüfungen bestätigt hat. 

Zuletzt wurde der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainierte Hengst sehr guter Dritter im Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gruppe II) in Baden-Baden hinter den Galopp-Stars Guignol und Iquitos, die am Samstag im pferdewetten.de-Großer Hansa-Preis starten. Dabei blieb Wai Key Star auch schon einen Rang für dem Park Wiedinger Devastar (Martin Seidl), der u.a. 2016 den Preis der Deutschen Einheit (Gr. III) in Hoppegarten auf sein Konto brachte.

Der andere Ex-Derby-Starter (er wurde Elfter in 2016) ist Gestüt Röttgens El Loco (Andreas Helfenbein), der sich als Fünfter erst kürzlich im Großen Preis der Wirtschaft in Dortmund tapfer verkaufte.Und Matchwinner (Stephen Hellyn) machte seinem Namen schon häufig alle Ehre.

An den 21-fachen Trainer-Champion Heinz Jentzsch erinnert der Lange Hamburger (Listenrennen, 25.000 Euro), das älteste und längste Top-Rennen des Meetings. Schon 1862 erlebte diese Prüfung ihre Premiere und ist damit sieben Jahre älter als das Derby. Hier scheint San Salvador (A. Pietsch) aus dem Stall des Kölner Neutrainers gemeinsam mit Near England (Andrasch Starke) erste Wahl zu sein.

Der „Marathon“ ist das herausragende Rennen des Rahmenprogramms mit insgesamt acht Prüfungen ab 17 Uhr, die alle über den französischen Wett-Multi Pari Mutuel Urbain (PMU) auch nach Frankreich übertragen werden. Natürlich gehören auch zwei Rennen mit der Viererwette und Garantie-Auszahlungen von 10.000 Euro dazu.

Historischer Triumph des Gestüts Röttgen im Idee 148. Deutschen Derby am Sonntag auf der Galopprennrennbahn Hamburg-Horn: Unter dem 26-jährigen Jockey Maxim Pecheur sorgte der Sohn des 2004er-Derby-Helden Shirocco für den ersten Erfolg der Zuchtstätte seit dem Jahr 1959.

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