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Nachrichten: Reitsport Reitturnier ging an die Grenzen
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Reitturnier ging an die Grenzen
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15:05 31.05.2012
Von Jessica Bunjes
Farina Eichhorn aus Rausdorf mit Zigeunerin Quelle: jem
Klausdorf

Wer ein Reitturnier organisiert, rechnet mit „Schwund“. Denn ganz selten nehmen mehr als 85 Prozent der angemeldeten Teilnehmer ihre Startplatzreservierungen wahr. In Klausdorf war das ganz anders: „Wir haben teilweise aufgrund der Nachnennungen mehr Reiter gehabt als ursprünglich kalkuliert, da kamen wir mit unserer Zeiteinteilung schon etwas in die Bredouille“, gab Gaska zu. Sie hat seit Jahren die Meldestelle des Klausdorfer Reitturniers unter ihren Fittichen. Bei 1200 Starts an zwei Tagen galt es also, nicht zu trödeln. Auf drei Plätzen wurde trotz gnadenloser Sonnenbestrahlung konzentriert und Schlag auf Schlag geritten.

Parcourschef Otmar Schmid aus Fahrdorf und Team fanden für die Gestaltung ihrer Parcours bis zur Klasse M* mit Stechen auf dem Sandboden – eine Seltenheit im Land – allerbeste Bedingungen und auch die Dressurreiter hatten auf den Sand-Vierecken keinen Grund zur Klage. Die Chance packten viele, aber naturgemäß nicht alle Reiter beim Schopfe. Lena Marie Saure (Postfeld) und Luca bestätigten ihre gute Form des Vorjahres und schlossen mit einem Sieg im M*-Springen mit Stechen nahtlos an die Erfolge der vergangenen Saison an. In einem weiteren M*-Springen reichte es für das Paar für einen dritten Rang. Im Zwei-Phasen-M-Springen sicherte sich Janet Maas (Felm) mit Clara den Sieg und schnappte Lokalmatador Karl-Heinz Sommer (Raisdorf), der Antonjo gesattelt hatte, die goldene Schleife vor der Nase weg. Mit Lamour siegte die regional seit Jahren hoch erfolgreiche Maas außerdem in einem anderen L-Springen, kam mit Lamour und My Chance in einem weiteren L-Springen auf die Plätze zwei und drei sowie in einem L-Stilspringen auf die Plätze eins und zwei.

Allein unter Frauen war Fabio Domin, der für den Reiterverein Dobersdorf-Schönkirchen antrat, in einer E-Dressur. Mit der erst fünfjährigen Hannoveraner Stute Warlaska sicherte sich der Hahn im Korb den Sieg vor Ponyreiterin Carolin Bock (Schönberg) auf ihrem bereits 20-jährigen Schimmelpony Wanda. Vereinskollegin Nina Möller hatte den achtjährigen Trakehner Hengst Calippo gesattelt und komplettierte auf Rang drei das siegreiche Trio, das unterschiedlicher nicht sein konnte. „Ich bin wahnsinnig stolz“, gab Calippos Züchterin und Besitzerin Ingrid Gerth zu. Die 76-jährige Flintbekerin war extra zur Prüfung gekommen. „Ich bin Jahr für Jahr in Klausdorf dabei, ich habe Spaß daran, meine und die anderen Pferde anzusehen.“

Für Farina Eichhorn und Zigeunerin reichte es in der Springpferdeprüfung Klasse A zwar nicht für eine Platzierung, doch die Amazone, die für Raisdorf Punkte sammelt, hat derzeit einige junge Pferde in Beritt und war mit der Schimmelstute zufrieden: „Sie ist erst fünf, aber ganz artig“, so die Schülerin.

Pressemitteilung

30.05.2012

PRESSEMITTEILUNG

30.05.2012