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Nachrichten: Reitsport Sandiges Spring-Vergnügen
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Sandiges Spring-Vergnügen
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13:41 03.06.2009
Klausdorf

Das Ambiente war bei aller Professionalität gewohnt familiär-gemütlich, die Bedingungen „optimal“, wie beispielsweise Karl-Heinz Sommer (Raisdorf) bestätigte, der für den RV Dobersdorf, Schönkirchen und Umgebung startete.

Besonders ist in Klausdorf, dass seit jeher auf Sand geritten wird, was im Springbereich in Schleswig-Holstein sehr selten ist. Parcourschef Horst Millahn (Hamburg) war begeistert: „Sand ist wetterverträglicher als Gras, die Bodenpflege ist vorbildlich.“ Beim jährlichen Reitturnier, das im Dressurbereich bis L- und im Springen bis zum M*-Niveau ausgeschrieben ist, sorgte das für besten Untergrund, wie sich auch Jasmin Gröner und Melanie Müller einig waren: „Auch die Linienführung war top.“ Die 19 und 24 Jahre jungen Frauen siegten mit dem Mecklenburger Loriot beziehungsweise dem Trakehner Tempiko jeweils in einer Abteilung des Zwei-Phasen-A-Springens. Sie trainieren sogar zusammen, in Raisdorf bei Erich Saggau. Jasmin gewann mit dem 15-jährigen Loriot nach souveränem Ritt außerdem das L-Stilspringen (7,8) und trat auch noch im M*-Springen an. Das machte Meldestellenchefin Traudel Gaska zwar nicht glücklich, da Jasmin über drei Kategorien (A bis M) startete. Aber der Landeskommissionsbeauftragte Ingo Steinacker erkannte die Ritte an, da Jasmin in den Prüfungen noch zwei weitere Pferde an den Start brachte.

Turnierchef Peter Lindenberg war mit dem Ablauf der 44. Leistungsschau „voll zufrieden“. 1050 Nennungen waren für die beiden Turniertage abgegeben worden. „Aber zuerst hatten wir nur 500 Anmeldungen, vor allem das Springturnier in Schwabe, das der Landesverband zusätzlich zum zeitgleich angesetzten Turnier in Ahrensbök genehmigt hat, kostete uns gute Teilnehmer“, monierte der Vereinsvorsitzende. Auch im M*-Springen war das Niveau nicht das höchste, nur zwei Reiter, die Profis Gunnar Roer mit Colombo (Klausdorf) und André Arns mit Dancer (Schönberg), zogen ins Stechen ein. Dort gab insbesondere Roer eine Paradevorstellung, und siegte fehlerfrei in rasanten 35,54 Sekunden.

Besondere Höhepunkte sind in Klausdorf aber immer die Mannschaftswettbewerbe, in denen der Gastgeber als amtierender Kreismeister der K-Ponies antrat, dieses Mal jedoch bei den Jugendreitabteilungen siegte. Im Team waren unter Lehrerin Ische Stoltenberg: Pina Bonadonna/Careful, Anna-Lena Ahrends/Donatha, Kaya Oldenburger/Mephisto und Lina Kalweit/Aisha. Bei den Senioren wurde der Verein Zweiter hinter dem Kieler Renn- und Reiterverein, die Ponies belegten Rang drei und vier.

Geehrt wurde Turnier-Sprecher Klaus-Jürgen Fritzsche (Raisdorf), der in Klausdorf seit 25 Jahren moderiert.

www.kn-online.de/sport/reiten

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