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Nachrichten: Reitsport Mit schwedischer Power zum Sieg im Großen Preis
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Mit schwedischer Power zum Sieg im Großen Preis
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21:39 17.02.2019
Von Reitsport Pressemitteilung
Der Olympiazweite Peder Fredricson aus Schweden flog mit Christian K zum Sieg im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Quelle: Stefan Lafrentz
Neumünster

Mit Christian K, einem niederländischen Wallach, zeigte Fredricson eine Bilderbuchrunde im Stechen der Weltranglistenprüfung. “Das war Weltklassesport, was uns heute gezeigt wurde,” zollte Turnierchef Paul Schockemöhle dem Top-Trio Respekt. Erstmals seit mehreren Jahren war kein einziger Deutscher unter den besten Fünf im Großen Preis.

Den Siegesritt von Peder Fredricson im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken sehen Sie hier.

Schockemöhle attestiert Spitzensport
“Da wäre auch auf jedem anderen Turnierplatz der Welt vielleicht noch einer dazwischen gekommen, mehr aber auch nicht”, ist sich Schockemöhle sicher. Fredricson wurde ausgiebig bejubelt, schließlich kennt man den Mann im Pferdeland. Vor mehreren Jahren hat er einige Zeit im Stall des Pferdezüchters Harm Thormählen in Kollmar verbracht. “Eine Super-Zeit war das, ein toller Betrieb, tolle Leute”, erinnert sich Fredricson mit leuchtenden Augen zurück.  “Man liebt die Turniere, bei denen man gewinnt immer”, verriet der Schwede augenzwinkernd, “tatsächlich war das aber erst mein zweiter Start hier. Ich bin allerdings als Zuschauer häufiger hier gewesen -  gute Pferde angucken.”

Comeback für Carambole
Eine Art “Comeback” feierte auch Carambole in den Holstenhallen. Der 15 Jahre alte Holsteiner Hengst wurde mit dem Niederländer Willem Greve im Sattel Zweiter. “Carambole ist hier in Holstein gekört worden in dieser Halle, dann habe ich auch schon die Youngster Tour hier mit ihm geritten”, so Greve, “und wenn es geht, würden wir nächstes Jahr schon gern wieder kommen.” Riesig gefreut hat sich auch Albert Zoer über Platz drei mit dem Zirocco Blue-Nachkommen Florian. “Ich habe viele jüngere Pferde und war zuletzt vor allem in Belgien und in den Niederlanden bei Turnieren”, so Zoer, der die VR CLASSICS seit vielen Jahren kennt. “Familiär, gemütlich mit einem tollen Publikum” - so charakterisiert der Mannschafts-Weltmeister des Jahres 2006 das internationale Turnier in den Holstenhallen. Bester Deutscher war auf dem sechsten Rang der zweimalige Derbysieger Nisse Lüneburg aus Hetlingen mit Luca Toni aus dem Besitz von Wolfgang Herz. Fehmarns Top-Amazone Inga Czwalina verpasste das Stechen knapp wegen eines Zeitfehlers mit Cezanne.

Zuwachs für die VR CLASSICS
Paul und Bettina Schockemöhle durften auch 2019 einen Zuschauerzuwachs vermelden. Rund 38.900 Gäste kamen an vier Tagen, also knapp 400 mehr als 2018. Zuwächse, die am Donnerstag und Freitagabend entstanden. “Samstags und sonntags geht es ja auch nicht,” stellte Paul Schockemöhle kurz und bündig fest, ”da sind die Hallen voll, mehr als ausverkauft kann man nicht sein”.
 
Grandorado TN und Willem - sh:z Youngster-Finale
Willem Greve aus den Niederlanden gerät förmlich ins Schwärmen, wenn er von den Nachwuchspferde-Prüfungen bei den VR CLASSICS spricht. Hocherfreut nahm er die Glückwünsche des stellvertretenden Chefredakteurs Jürgen Muhl zum Sieg im vom sh:z präsentierten Youngster-Finale entgegen. Mit dem  Hengst Grandorado, dessen Großvater der Holsteiner Hengst Carolus I ist, gewann Greve das internationale Zwei-Phasen-Springen. “Grandorado war schon Vize-Weltmeister der jungen Springpferde, er ist auch für die Holsteiner Zucht anerkannt”, so Greve, “wenn der noch ein paar Jahre älter ist, dann ist der richtig gut, er kann einfach alles.” Platz zwei ging an Jan Meves aus Nutteln mit Captain keep cool R, Christian Hess aus Heidmühlen ritt die Holsteiner Stute Untouched auf den dritten Rang.
Der Termin für die VR CLASSICS 2020 steht bereits fest: Wie immer am dritten Wochenende im Februar (13. - 16. 2. 2020) trifft sich die Pferdeszene erneut in den Holstenhallen zu den VR CLASSICS.
 
Ergebnisüberblick VR CLASSICS
10 CSI3* - Int. WRL-Springprüfung mit Stechen (1,55 m), Großer Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken
1. Peder Fredricson (SWE) auf H&M Christian K *0.00 / 38.57
2. Willem Greve (NED) auf Carambole *0.00 / 38.91
3. Albert Zoer (NED) auf Florian *0.00 / 38.93
4. Angelique Hoorn (NED) auf Brego R'n B *0.00 / 40.41
5. Victor Bettendorf (LUX) auf Sorbier Blanc *4.00 / 38.64
6. Nisse Lüneburg (Hetlingen/RFV Uetersen u.U.von 1924 e.V.) auf Luca Toni 27 *8.00 / 42.36

13 CSIYH1* - Int. Zwei-Phasen-Springprüfung (1,40 m), Youngster-Finale, präsentiert vom sh:z
1. Willem Greve (NED) auf Grandorado TN *0.00 / 29.99
2. Jan Meves (Mehlbek/RuFV Nutteln u.U. eV) auf Captain keep cool R *0.00 / 30.45
3. Christian Hess (Heidmühlen/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V.) auf Untouched *0.00 / 31.03
4. Patrick Stühlmeyer (Steinfeld/RV Oldenburger Muensterland e.V) auf Diaron OLD *0.00 / 32.34
5. Victor Bettendorf (LUX) auf Mister Tac Des Fusains *4.00 / 27.36
6. Harm Lahde (Heeslingen/RV Aller-Weser) auf Oak Grove's Laith *4.00 / 28.67

Details auch unter www.pst-marketing.de
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Die sechsmalige Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth war auch beim Weltcup-Turnier in Neumünster nicht zu schlagen. Für die 49-Jährige und Weihegold war es bereits der dritte Erfolg in der Weltcup-Saison nach den Siegen in Stockholm und Amsterdam. Die Springreiter-Prüfung gewann Peder Fredricson.

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