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News - Tipps, Termine & Vereine Lüneburg vor Riders-Tour-Sieg
Sport Reitsport News - Tipps, Termine & Vereine Lüneburg vor Riders-Tour-Sieg
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08:58 12.02.2020
Von Tara Gottmann
Nisse Lüneburg mit Cordilo beim Derby-Sieg 2019. Quelle: Tara Gottmann
Neumünster

Von morgen an sind die Holstenhallen wieder ganz in der Hand der Pferde. Um 8 Uhr starten die VR Classics mit der kleinen internationalen Dressurtour. Die 70. Auflage des Reitturniers glänzt mit zwei internationalen Highlights. Die neunte Etappe des FEI Dressage World Cups lockt viele hochkarätige Reiter in die Holstenhallen.

„Das Starterfeld in der FEI Dressur ist phänomenal“, findet Veranstalterin Bettina Schockemühle. Erstmals seien beide Werndl-Geschwister (Aubenhausen) zusammen in Neumünster am Start. Benjamin Werndl und Jessica von Bredow-Werndl führen mit 63 Punkten das Weltcup-Ranking gemeinsam an. Die an vierter Stelle rangierende Helen Langehanenberg (Billerbeck) liegt mit 60 Punkten nur knapp dahinter. Sie wird Damsey FRH satteln, mit dem sie vor zwei Jahren in Neumünster gewann. Vorjahressiegerin Isabell Werth bringt in diesem Jahr Emilio mit in die Holstenhallen. „Es scheint, dass jedes ihrer Pferde hier einmal World Cup laufen soll“, schmunzelt Schockemöhle. Im Jahr 2017 siegte Werth auf Don Johnson FRH, im Jahr 2016 auf Weihegold. Sie hat keinen Druck: Für das World Cup Finale in Las Vegas im April ist sie bereits vorqualifiziert.

Auch Nisse Lüneburg (Hetlingen) reist ohne großen Druck in Neumünster an: „Nisse kann beruhigt hier herkommen, der kann sich den Landrover abholen“, ist sich Turnierleiter Paul Schockemöhle sicher. Der Große Preis am Sonntag ist erstmals die finale Etappe der Riders Tour. Lüneburg führt nach zwei Siegen in Hamburg und Paderborn die Wertung mit 42 Punkten an. Doch sowohl der mit 24 Punkten zweitrangierende David Will (Marburg) und der mit 23 Punkten an dritter Stelle liegende Julien Anquetin (Frankreich) werden versuchen, an Lüneburg vorbeizuziehen. Für die ersten drei gibt es einen Pkw zu gewinnen.

Beim runden Jubiläum wird natürlich auch zurückgeblickt. Ein Holsteiner, der mit 15 Jahren das erste Mal in den Holstenhallen ritt und den Großen Preis bereits gewinnen konnte, ist Thomas Voß (Schülp). 2007 siegte er mit Leonardo B und sagt: „Das war das größte sportliche Ereignis meines Lebens. Das war eine ganz herausragende Sache. Jeder Reiter aus Schleswig-Holstein hat einen Bezug zu den Holstenhallen und möchte hier reiten.“

Tradition, Charme, sportliche Relevanz - all das haben die VR CLASSICS seit vielen Jahren zu bieten.

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