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Reiterszene Härtetest im Wassergraben
Sport Reitsport Reiterszene Härtetest im Wassergraben
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10:40 05.08.2019
Von Anne Gothsch
Vier Profis am Start: Seit rund zehn Jahren ist Eckhard Peters aus der Gemeinde Kühren beim Gespannfahren dabei. Seine Beifahrerin Carola Holdorf sowie die beiden Shetlandponys meisterten den Hindernisparcours mit Bravour. Quelle: Anne Gothsch
Postfeld

Gut 30 Pony- und Pferdegespanne aus ganz Schleswig-Holstein nutzten am Wochenende die Gelegenheit, ihr Können auf dem Fahr- und Reitplatz der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg im Postfelder Ortsteil Bormsdorf unter Beweis zu stellen.

Ein- und Zwei-Spänner gingen dabei an den Start und die Altersspanne der Fahrer-Teams reichte von 18 bis 77 Jahren. „Das ist ja der große Vorteil an diesem Sport, dass man auch als Senior noch wunderbar mithalten kann, sofern man sich regelmäßig fit hält“, meinte Hans-Helmut Lucht aus Laboe, der als Turnierrichter dafür sorgte, dass alles regelgerecht ablief. Vor jedem Start kontrollierte er die korrekte Anspannung und die Fitness der Tiere, „denn das Wohl der Pferde und Ponys steht immer an erster Stelle“, betonte Lucht. Als weiteren Vorteil nannte Hans-Jürgen Staack, der den Fahrertag gemeinsam mit einem kleinen Team organisiert hatte, dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Turniersportler teilnehmen können. Das nutzte beispielsweise auch der 77-jährige Uwe Krohn, der seit 30 Jahren im Turniersport erfolgreich ist, um zwei neue Pferde, die erst seit wenigen Monaten in seinem Besitz sind, im Gespannfahren auf dem Hindernisparcours zu testen. Die Bedingungen seien auf dem Gelände in Bormsdorf einfach optimal, es gebe genug Platz für Teams und Pferde, fast alle Gespannfahrer würden sich untereinander kennen und Hans-Jürgen Staack sorge mit seinen rund zwölf Helfern für einen reibungslosen Ablauf, lobten einige Teilnehmer, die extra aus Dithmarschen angereist waren.

Auf dem hügeligen Gelände waren vier feste Hindernisse aufgebaut, welche Fahrer und Pferde nach vorgegebener Zeit und möglichst ohne Fehler zu absolvieren hatten. Zur Turnierstrecke gehörte optional auch ein kleiner Wassergraben, durch den sich nur wenige Gespanne wagten, weil er die Pferde anstrengt und meist zu Zeitverlust führt, wie Teilnehmer erklärten. Während der turniererfahrene Eckhard Peters und seine Beifahrerin Carola Holdorf aus dem Ortsteil Kührsdorf in der Gemeinde Kühren den beiden Shetlandponys das kühle Nass ersparten, sahen es Christina Emmermann und Anja Engel aus Schülp bei Rendsburg als optimale Trainingsmöglichkeit für das Gespannfahren mit Schimmelstute Manou an. „Das Gespannfahren trainieren wir erst seit zwei Jahren, und es ist unsere erste Hindernisfahrt“, berichteten die beiden und waren ein wenig aufgeregt. Später mussten sie den Wertungslauf tatsächlich abbrechen, weil sie ein Hindernis ausgelassen hatten. „Aber so konnten wir es wenigstens mal ausprobieren. Das war klasse“, meinten sie anschließend entspannt und fröhlich.

Am Nachmittag waren dann noch einmal höchste Konzentration, Geschick und Wendigkeit gefragt, um sich auf einem Kegel-Parcours zu beweisen. Auch hier wurden Zeit und Fehler gewertet.

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