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Segelsport Viele Segler, wenig Wind, ganze Arbeit
Sport Segelsport Viele Segler, wenig Wind, ganze Arbeit
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21:33 27.05.2018
Von Niklas Schomburg
Daumen hoch für den Goldenen Opti: Der Niederländer Wolf Jansen hatte auf dem Wasser sichtlich gute Laune. Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

Mit Dunst und Leichtwind kamen viele Segler gar nicht zurecht, das brachte die Ergebnisliste gehörig durcheinander. Mic Mohr zum Beispiel, WM-Dritter des vergangenen Jahres, hatte mit den Bedingungen zu kämpfen, landete im ersten Sonntagsrennen auf Rang 22 und konnte das nicht mehr kompensieren. Der Plauer musste am Ende mit Rang 13 zufrieden sein. „Das ist nicht so gut gelaufen“, sagte Mohr. „Im ersten Rennen konnte man die Tonnen gar nicht sehen, ich bin einfach losgefahren, irgendwann kamen sie in Sicht.“

Abschied vom Opti

Auch Vorjahressiegerin Cosima Schlüter gab zu: „Es hätte besser laufen können.“ Die Berlinerin hätte sich mehr Wind gewünscht, „ich bin ja relativ groß und schwer, daher liegt mir Leichtwind nicht so. Aber es ist insgesamt ok.“ Gesamtrang neun hieß es bei ihrem letzten Goldenen Opti. Im Sommer steigt die dann 14-Jährige in den 420er. Gar nicht zufrieden mit der letzten Teilnahme war Ole Schweckendiek. „Es war sehr wenig Wind, das liegt mir gar nicht. Ich hatte mir das alles ein bisschen anders vorgestellt“, sagte der Kieler über Rang 65. Das Eckernförder Eichhörnchen am kommenden Wochenende wird seine letzte Opti-Regatta sein, ab August sitzt Schweckendiek im Laser 4.7.

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Wichtiger Streicher für Opti B

Überraschend, aber mit den Plätzen zwei, eins, eins völlig verdient sicherte sich der Däne Malthe Ebdrup (Kopenhagen) den Gesamtsieg, mit neun Punkten Rückstand wurde Barth Zweite. Auf Rang drei fuhr die für Dänemark startende Hamburgerin Helena Wolff. Den Silbernen Opti der Opti-B-Segler gewann die Münchnerin Cara Alicia Vieth. Die jüngeren Teilnehmer absolvierten am Sonntag vier Kurzwettfahrten, konnten so ein Streichergebnis erzielen, das für den Großteil der Konkurrenz enorm wichtig war: Im ersten Rennen am Sonnabend hatten nur 21 Boote das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht.

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