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Segelsport Schrecksekunde für die Kiwis
Sport Segelsport Schrecksekunde für die Kiwis
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21:55 06.06.2017
Von Niklas Schomburg
Crash in der Vorstartphase: Das neuseeländische America's-Cup-Team kenterte im vierten Halbfinalrennen gegen die Briten. Alle Segler sind nach ersten Informationen unverletzt. Quelle: ACEA 2017 / Gilles Martin-Raget
Hamilton

Drei Segler fielen bei der Vollbremsung von Bord, die anderen drei, darunter Steuermann Peter Burling, hielten sich im Rumpf. Alle Beteiligten haben den Crash nach ersten Informationen unbeschadet überstanden, das Boot wohl keinen gravierenden Schaden genommen. Die Kiwis verloren damit das vierte Rennen, liegen in der Halbfinalwertung aber mit 3:1 vorn. Zum Finaleinzug benötigen sie fünf Punkte. Im zweiten Halbfinale stehen sich die Teams aus Schweden und Japan gegenüber, Japan führt überraschend mit 3:1.

Winde stellten die Teams vor Probleme

Nachdem die Rennen am Montag wegen zu geringer Windgeschwindigkeiten verschoben werden mussten, zeigte sich das als stabil geltende Revier auf den Bermudas am Dienstag von seiner ruppigen Seite. Winde knapp unter dem erlaubten Limit von 24 Knoten stellten alle vier Teams vor Probleme. In den Rennen lösten sich auf dem schwedischen und dem japanischen Boot diverse Teile von den Carbonrümpfen.

Neuseeländer gelten als Favoriten

Titelverteidiger Oracle Racing aus den USA hatte die Gruppenphase der Qualifikation gewonnen und sich so einen Bonuspunkt für das America’s-Cup-Match, das am 17. Juni beginnt, gesichert. Das französische Team war ausgeschieden. Unter den verbleibenden Herausforderern gelten die Neuseeländer als Favoriten, weitere Halbfinalrennen sind für heute Abend (19 Uhr) angesetzt.

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