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Segelsport Neuer Melderekord aufgestellt
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12:34 13.06.2017
Von Niklas Schomburg
Knapp 200 Boote, zehn Starts alle zehn Minuten: Bei Aalregatta und Welcome Race kann es am Sonnabend eng werden, vor allem wenn Color Line und Kreuzfahrtriesen in der Förde unterwegs sind. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

"Die Anzahl der Meldungen ist im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmal um mehr als 100 gestiegen", erklärte Organisationsleiter Dirk Ramhorst im Rahmen der traditionellen Pressekonferenz am Dienstag im Kaisersaal des Kieler Yacht-Clubs. "Bei den Para Worlds sind wir mit knapp 40 Nationen deutlich über der vom Internationalen Paralympischen Komitee geforderten Zahl", sagte Ramhorst weiter. Insgesamt sind 66 Nationen am Start, was zu kleineren Baumaßnahmen führte: "Wir mussten im Olympiazentrum in Schilksee Flaggenmasten nachrüsten", meinte Ramhorst. Die letzten Vorbereitungen für die Regatten laufen auf Hochtouren.

Vor allem die Rückkehr der Aalregatta in die Kieler Woche war ein großes Thema in der Vorbereitung. "Das war lange überfällig", sagte Werner Trapp, Vorsitzender des Segelclubs Eckernförde. Mit 104 Startern sind die Amateursegler stark vertreten, insgesamt machen sich bei Aalregatta und Welcome Race rund 190 Boote auf den Weg nach Eckernförde. "Wir machen zehn Starts, etwa alle zehn Minuten", erklärte Wettfahrtleiter Ralf Paulsen. "Das könnte mit den Fähren schon eine Herausforderung werden."

Auch die Olympischen Klassen weisen gute Meldezahlen auf, vor allem in den Skiffs 49er und 49erFX, bei denen die Kieler Woche die Generalprobe für die Ende Juli in Kiel stattfindenden Europameisterschaften ist. "Dieses Jahr, das Jahr nach Olympia, bietet für uns die Möglichkeit, ein paar Dinge auszuprobieren", sagte Anika Lorenz, die gemeinsam mit Steuerfrau Victoria Jurczok stark in die nacholympische Saison gestartet ist. "Wir haben unseren 49er den gesamten Winter nicht angefasst, waren in Palma das erste Mal wieder auf dem Wasser. Die Pause hat uns gut getan", so Lorenz, die sich auf die Größe des Starterfelds bei der Kieler Woche freut: "Es ist mal wieder ein großes Feld, in Palma und Hyères war es wesentlich kleiner. Also segeln wir vielleicht mal wieder in Gruppen, können ein paar neue Techniken ausprobieren."

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