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Segelsport "Wir wollten gar nicht mehr aufhören"
Sport Segelsport "Wir wollten gar nicht mehr aufhören"
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22:53 23.06.2019
Von Niklas Schomburg
Dichtes Gedränge in der Innenförde vor dem Welcome Race. Die zahlreichen Dickschiffe streiten an der Startlinie um die beste Position. Gleich fällt der erste Startschuss der Kiwo 2019. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Auf dem Rückweg des Welcome Race am Sonntag bildete eine lange Kreuz aus der Eckernförder Bucht hinaus und ein schneller Ritt unter Gennaker oder Spinnaker ins Ziel vor Strande den krönenden Abschluss eines gelungenen Auftaktwochenendes. „Wir hatten einen Nullstart und dann eine wunderschöne Kreuz“, berichtete Sven Wackerhagen, Skipper der „Desna“. „Auf dem letzten Stück haben wir bei 14 bis 15 Knoten Wind unter Gennaker einen Bootsspeed von 11,5 Knoten erreicht. Das war großartig. Wir sind nach dem Ziel einfach weitergefahren, wollten gar nicht aufhören.“ Die „Desna“ war als erste Jacht zurück in Kiel, benötigte drei Stunden und knapp 51 Minuten.

Perfekte Serie für die "Sportsfreund"

Während der zwei Mal 28 Seemeilen von Kiel nach Eckernförde und zurück starteten die ambitionierten ORCi-Segler bereits am Sonnabend in den neu gestalteten Kiel-Cup. „Ich finde das neue Konzept sehr gut, es ist ein kompakteres Angebot und bedient gemeinsam mit dem Welcome Race die zwei unterschiedlichen Zielgruppen“, sagte Bendix Hügelmann, zweiter Vorsitzender der Seesegel-Klassenvereinigung RVS und Crewman auf der „Sportsfreund“. Die X-41 ließ sich auch an Tag zwei nicht vom Fehlern ihres Eigners Axel Seehafer beeindrucken und fuhr unter Skipper Gordon Nickel weitere drei Siege in drei Wettfahrten ein.

Auch in der kleineren Klasse ORC III war ein Team kurz davor, die perfekte Serie einzutüten – doch der Kieler Sören Brandt schnappte sich mit der „OneSpirit“ den Sieg in Rennen Nummer fünf und verhinderte den „Sweep“ von Kai Mares (Dänischenhagen) und seiner Crew der „Immac Fram“.

Alle Ergebnisse: www.manage2sail.com

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