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Segelsport Das Ziel lange offen gehalten
Sport Segelsport Das Ziel lange offen gehalten
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12:31 23.06.2019
Von Niklas Schomburg
Durch die ungewohnte Windrichtung ging es für die Crews bei Welcome Race und Aalregatta auf langen Kreuzschlägen aus der Kieler Förde heraus. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

„Das Ziel war bis 19.30 Uhr offen. Und das haben die letzten Jachten auch gebraucht“, berichtete Wettfahrtleiter Ralf Paulsen von einem langen Tag auf See - nach dem auch noch die Auswertung anstand. Bis die Ergebnisse von Welcome Race in ORC Club und Multihull sowie der Aalregatta, dem "Volkslauf unter Segeln" offiziell waren, dauerte es bis zum späten Abend. Auch weil es einige Proteste gab.

Zwischen 9 und 12 Uhr waren insgesamt 250 Jachten in 15 Starts aus der Innenförde in Richtung Eckernförde aufgebrochen. Als erstes Schiff erreichte die "Ember Sea" von Jens Burmeister (Rostock) den Zielhafen, ging um 14.45 Uhr über die Linie. In der Klasse ORC I reichte das nach berechneter Zeit aber nur für den vierten Platz, Rang eins sicherte sich die "Xenia" mit Ralf Lässig (Wulsdorf) an der Pinne.

Ocean Racer erwartungsgemäß am schnellsten

Am wenigsten Zeit für die 28 Seemeilen benötigten erwartungsgemäß die Ocean Racer. Die frisch getaufte "Einstein" des Offshore Team Germany (OTG), ein Imoca Open 60, und die beiden VO65 "Akzonobel" und "Brunel" gingen als letzte Boote auf den Weg. "Den Start haben wir gewonnen. Danach ist Chris Nicholson auf der ,Akzonobel' aber deutlich vorbeigezogen. Sie hatten den Vorteil des Code-Zero. Wir mussten auf das große Vorsegel noch verzichten", berichtete OTG-Teammanager Jens Kuphal. Den ersten Platz in der eigenen Wertung bescherte das Rennen den Deutschen trotzdem, da die beiden niederländischen Boote nicht ins Ziel kamen.

Schröder an Bord der deutschen ClubSwan 50

Für die internationale Flotte des Nord Stream Race fiel der erste Tag der Kieler Woche unter das Motto "Aufwärmen". Die Inshore-Wertung der ClubSwan50-Jachten mit drei Wettfahrten gewann das Team Schweden vor der deutschen Mannschaft vom Norddeutschen Regatta Verein aus Hamburg. Besonderer Gast an Bord war Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder mit seiner Frau So-Yeon Schröder-Kim. Schröder wird am Sonntag den Startschuss für das Etappenrennen von Kiel nach Kopenhagen über Stockholm und Helsinki nach St. Petersburg geben. „Das war heute ein guter Auftakt für das Nord Stream Race. Und Gerhard Schröder hat Spaß gehabt“, sagte Oliver Schwall von der Vermarktungsagentur Konzeptwerft.

Impressionen von Aalregatta und Welcome Race.

Alle Ergebnisse: www.manage2sail.com

Mehr Artikel zur Kieler Woche 2019 finden Sie auf unserer Themenseite.

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21 Jollen-, Kielboot- und Katamaranklassen segeln vom 22. bis 30. Juni bei der Kieler Woche 2019 auf den Regattabahnen der Förde – Dickschiffe in ORC-Vermessungsklassen.

Feuerwerk in Eckernförde

Zum Abschluss des Regattatages gab es in Eckernförde ein großes Feuerwerk:

Die 125. Kieler Woche hat Fahrt aufgenommen, wenn auch etwas verzögert. Die Dickschiffe mühten sich bei Welcome Race und Aalregatta auf der Kreuz aus der Förde heraus, die internationalen Klassen starteten 30 Minuten verspätet. Dann aber war es ein herrlicher Segeltag - und auch einer zum Fliegen.

Niklas Schomburg 23.06.2019

Der Startschuss für die 125. Kieler Woche war auch der offizielle Beginn der deutschen Kampagne für „The Ocean Race“ (TOR). An der Reventloubrücke taufte das „Offshore Team Germany“ (OTG) sein 60-Fuß-Boot auf den Namen „Einstein“. Das Team um Robert Stanjek startet am Sonnabend beim Welcome Race.

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