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Segelsport Das bunte Treiben hat ein Ende
Sport Segelsport Das bunte Treiben hat ein Ende
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09:00 28.08.2018
Von Niklas Schomburg
Nachwuchssegler aus mehr als 40 Nationen machten die Laser Radial Youth Worlds zu einer bunten und schillernden Veranstaltung. Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

Als am Dienstag der Wind auf sich warten ließ, zog es einige Nachwuchssegler in das Schilkseer Sportinternat. Vanessa Gregor und Leonard Stock wohnen dort seit 2017, Carlotta Crüsemann und Roko Mohr sind gerade erst eingezogen. Als am Montag der erste Schultag nach den Sommerferien anstand, begannen auch die Rennen der WM. Erste Schulwoche, erste Freistellung – ein etwas chaotischer Start in das neue Internatsleben und den Schul-„Alltag" an der Gemeinschaftsschule Friedrichsort.

Lina Kristin Fischer hatte sich während der Flaute indes entschieden, trotz Freistellung zur Schule zu gehen. „Dann muss ich nicht so viel nacharbeiten, und ich habe mich auch darauf gefreut, meine Mitschüler wiederzusehen“, sagte die 17-Jährige, die seit 2017 in Schilksee wohnt. Ebenfalls planmäßig in der Schule war Neu-„Internati“ Mewes Wieduwild: Der 16-Jährige ist in diesem Jahr noch im Laser 4.7 unterwegs und nahm so nicht an der WM teil.

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Sensationelle Meldezahlen 2018

Die Organisatoren von Kieler Yacht-Club und der Marketingtochter Point of Sailing (PoS) können nun etwas durchschnaufen, nachdem die letzte große Regatta des Jahres beendet ist. Zeit für ein erstes kleines Fazit der Veranstaltungssaison 2018. „Wir hatten ein sensationelles Jahr, was Meldezahlen und Teilnehmer angeht und dadurch hochkarätigen Sport", sagte PoS-Geschäftsführer Sven Christensen. „Das hilft uns als Veranstalter auch in Sachen Renommee und Ansehen."

Allerdings räumte Christensen ein, dass Vielzahl und Größe der Veranstaltungen, neben den wiederkehrenden Events wie Kieler Woche, YES-Regatta und Maior-Regatta in den vergangenen Jahren eine steigende Anzahl von Kontinental- und Weltmeisterschaften, auch Probleme verursachen. „Wir merken, dass das vor allem unsere Ehrenamtlichen an ihre Grenzen bringt“, erklärte der 51-Jährige. „Die Anforderungen an Flächenkapazitäten und die logistischen Herausforderungen sind riesig, da sind wir manchmal auch über die Grenze hinausgekommen."

In den nächsten Wochen soll der Strategieprozess zur Verbesserung der Segelveranstaltungen in Kiel weiter vorangetrieben werden, auch die Ehrenamtsproblematik wird dann Thema sein. Denn auch in der Segelsaison 2019 sollen in Kiel wieder viele große und hochkarätige Segel-Events zu Gast sein.

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