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Segelsport Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
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20:41 04.05.2019
Von Niklas Schomburg
Liegen in der ORC I/II vorn: Gorndon Nickels "Sportsfreund" (GER 7800) vor der "Halbtrocken 4.0" (GER 7460). Quelle: Christan Beeck
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Kiel

Zwar hatte der Wind im Vergleich zum Auftakt am Freitag etwas nachgelassen, präsentierte sich aber unbeständiger und drehend. Dazu kam auf der Bahn Alpha, wo die Offshore-Crews unterwegs waren, eine zeitweise hohe Welle. Allerhand Arbeit also erneut für die Maior-Crews.

"Sportsfreund" weiter vorn

In der großen Klasse der ORC I/II fährt die "Sportsfreund" mit Skipper Gordon Nickel weiter vorn, dahinter aber brachte sich am Sonnabend die "Halbtrocken 4.0" mit Michael Berghorn eindrucksvoll in Position: Zum Auftakt fuhr die Kieler Crew berechnet auf die Sekunde die gleiche Zeit wie die führende "Sportsfreund" (1:09:17), was für beide Crews 1,5 Punkte zu Buche schlagen ließ. Ein zweiter und ein erster Platz anschließend führten zum gleichen Tagesergebnis der beiden führenden Crews, die vor dem Abschlusssonntag zwei Pünktchen trennen. Jens Kuphals "Intermezzo" und Torsten Bastiansens "Sydbank" sehen momentan nur das Heck der beiden Erstplatzierten.

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Mit demselben Vorsprung gehen Kai Mares und die "Immac Fram" in der Klasse ORC III in die letzten Rennen. Max Augustins "H.E.A.T." ist den Kielern auf den Fersen, hat aber mit Platz sieben den deutlich schlechteren Streicher (Immac: zwei). „Wir haben früh genug angefangen zu trainieren, schon vor Ostern. So haben sich unsere beiden neuen Crewmitglieder super eingefügt. Dadurch hatten wir wenig Manöverprobleme auch bei starkem Wind. Dazu haben wir neue Segel, die sehr gut funktionieren“, erklärte Mares das Erfolgsgeheimnis. „Die ,H.E.A.T‘ fährt sehr stark und sitzt uns im Nacken. Aber wir haben noch keinen Streicher eingefahren, daher sieht es ganz gut für uns aus.“

"Pike" einmal mehr auf Kurs

Die Einheitsklassen fuhren erneut dicht unter Land und kämpften mit den Winddrehern. "Es ist schön, wenn das Boot schnell ist, das hilft natürlich. Aber heute war es vor allem wichtig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein", erklärte Nils Beltermann, der mit der "Pike" und Steuermann Martin Menzner einmal mehr auf Kurs Maior-Sieg segelt. "Wir haben das heute gut hinbekommen", sagte Beltermann mit Blick auf den ausgebauten Vorsprung an der Spitze: Drei Punkte liegt die "Pike" vor Arne Wilckens "Diva".

Bei den J/70 fuhr sich die Eckerförderin Charlotte Braun-Dullaeus auf der "Jinto" mit einer starken Serie (1, 4, 2, 1, 2) an die Spitze, verdrängte die Berliner Crew der "Sanna R." um Gerd Knospe. Die "Albis" um Skipperin Tania Tammling (Hamburg) hat auf Platz drei bereits 13 respektive zehn Punkte Rückstand auf das Führungsduo, darf sich aber - als einzige reine Damencrew im Feld ohnehin - des Helga Cup Sonderpreises sicher sein.

Alle Ergebnisse: www.manage2sail.com

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