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Segelsport Kampf um Titel und WM-Tickets
Sport Segelsport Kampf um Titel und WM-Tickets
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09:15 06.06.2019
Von Niklas Schomburg
Für die Laser-Radial-Seglerinnen ist die Yes gleichzeitig Deutsche Junioren-Meisterschaft. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

„Bei den Europes und den Piraten wurde die Mindestmeldezahl zum Stichtag nicht erreicht“, erklärte Felix Weidling, Regattasekretär des Kieler Yacht-Clubs. Statt der erforderlichen 20 Boote hatten jeweils nur elf gemeldet. Die Organisatoren wollen sich nun auf Ursachenforschung begeben, warum das Interesse nicht so groß war wie gewohnt – obwohl die Yes bei den Europes traditionell als WM-Quali genutzt wird. Eins ist aber klar: Beide Klassen bleiben fester Bestandteil der Yes-Regatta. „Wir hoffen auf regere Beteiligung im nächsten Jahr und im Fall der Europes auch zur Kieler Woche“, sagte Weidling.

Laser ermitteln Deutsche Juniorenmeister

So wird 2019 auf vier Bahnen in sieben Klassen vor Schilksee um den Yes-Titel gesegelt. Zusätzlich kämpfen die Laser Radial der Jungen und Mädchen sowie die 29er um das deutsche Ticket für die Youth Worlds in Gdynia/Polen (13. bis 20. Juli). In den olympischen Klassen Laser Standard M und Laser Radial W geht es parallel um den Titel des Deutschen Juniorenmeisters, für die Nachwuchs-Katamaran-Klasse Nacra15 gilt die Yes als German Open und ist Teil der European Super Series. „Unser Konzept, sich komplett auf die Jugendklassen zu konzentrieren, ist aufgegangen“, sagte Organisationsleiter Dirk Ramhorst.

Die größte Flotte stellen einmal mehr die 420er. Die Wettfahrten in der Zweihandjolle sind dabei eine beinahe rein deutsche Angelegenheit: Nur die für Polen startenden Emderinnen Laura Eckert und Fenja Schoof bilden eine kleine Ausnahme. Ganz anders bei den Nacras: Zwei Hamburger Crews sehen sich hochkarätiger internationaler Konkurrenz aus sieben Staaten gegenüber, darunter die WM-Zweite von 2018, Kenza Coutard, und der WM-Dritte Thomas Proust (beide Frankreich).

Im Feld der 29er begibt sich der Däne Frederik Fomsgaard Bruun mit seiner neuen Vorschoterin Ellen Nielsen auf Kurs Titelverteidigung. Auch die beiden anderen Medaillencrews des Vorjahres, die Augsburger Florian Steuerer/Moritz Fiebig und die Dänen Mads Poder/Victor Ladefoged sind am Start.

Umfangreiches Landprogramm

Erstes Ankündigungssignal: Sonnabend, 13 Uhr; Pfingstsonntag und -montag: 11 Uhr. Letzte Startmöglichkeit: Montag, 14 Uhr. Siegerehrung: Montag, 16 Uhr. Wettfahrten: elf für 29er und Nacra 15, acht für Laser Standard, Laser Radial, Laser 4.7 und 420er. Angesagt sind zwölf bis 18 Knoten aus südlichen Richtungen an den ersten beiden Tagen sowie deutlich weniger und drehender Wind am Montag. Abgerundet wird das intensive Regattageschehen durch das Landprogramm mit Erlebnisspielplatz, Ausstellern und Gastronomen. Auch das im vergangenen Jahr sehr beliebte Kickerturnier der Seglerjugend steht am Sonntagabend erneut auf dem Plan.

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