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Segelsport Jubiläum mit neuen Segelklassen
Sport Segelsport Jubiläum mit neuen Segelklassen
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14:36 27.02.2019
Von Niklas Schomburg
Die Motten waren schon 2008 bei der Kieler Woche dabei und erleben nun ihr Comeback. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Die Kieler Woche schraubt mit den zahlreichen Änderungen an ihrem Profil. So wird in diesem Jahr eine Regattabahn für Einhand-Foiler reserviert sein: Mit der offenen Ausschreibung, unter die zum Beispiel Moth, Waszp und Skeeta fallen, geht die Traditionsveranstaltung mit der Zeit. Das Foiling hat in der jüngeren Vergangenheit immer mehr an Beliebtheit gewonnen.

Neue Mixed-Klassen

Auch Olympia 2024 wirft schon seine Schatten voraus: Für die Spiele in Paris - die Segelwettbewerbe steigen vor Marseille - hat der Weltverband World Sailing zwei neue Mixed-Klassen ins Programm genommen, die schon jetzt bei der Kieler Woche am Start sein werden. Das ist zum einen eine Mixed-Ausschreibung für die olympische Zweihandjolle 470er, in der in fünf Jahren womöglich Segel-Paare im olympischen Einsatz sein werden. Und die neue Klasse "Mixed Doublehand Offshore". Die ab 2024 neue olympische Disziplin steht von Mittwoch bis Sonntag im Kieler-Woche-Programm. Kurz-, Mittel- und Langstrecke entsprechen dem geplanten olympischen Programm, jedoch nicht nur für Mixed-Crews. Gesegelt wird mit ORC-Club vermessenen Jachten. Als erste Starter haben Roland und Nahid Gäbler für das Zweihand-Offshore-Segeln gemeldet. Gäbler hatte 2000 in Sydney mit René Schwall Olympia-Bronze im Tornado gewonnen.

"In den Diskussionen um den Sailing World Cup wurden wir seitens World Sailing immer für unsere Mischung aus olympischen, internationalen und offshore Veranstaltungen kritisiert, doch gerade letzteres erweist sich jetzt als perfekt auch für World Sailing. Denn wir sind die einzige ,klassische' Veranstaltung, die nun unmittelbar auf das Double-Hand-Offshore-Format reagieren kann", sagte Dirk Ramhorst, Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten. Auch die internationalen Musto Skiffs sind nach zweijähriger Abstinenz 2019 wieder am Start.

Folkeboote, Hobies und F18 fliegen raus

Im Gegenzug finden einige internationale Klassen jedoch nicht mehr in der Kieler Woche statt. Bei den Katamaranklassen Hobie 16 und Formula 18 gab es - dem Trend der vergangenen Jahre folgend - insgesamt zu wenig Meldungen. Die Hobies sind dabei dauerhaft raus, die F18-Klasse peilt mit deutlich höheren Meldezahlen eine Rückkehr für 2020 an. Auch für nordische Folkeboote wird es in diesem Jahr keine klassische Regatta geben. Sie werden versuchsweise im Welcome Race mitstarten, für 2020 ist eine Rückkehr ins normale Programm nicht ausgeschlossen. Zudem wird es über den 3. Oktober in Strande eine Veranstaltung mit der Segler-Vereinigung Kiel geben. Die Albin Express wurden in den Kiel-Cup verschoben (neues Format Sonnabend bis Dienstag). Die J/24, die in den vergangenen Jahren mit Folkes und Expressen auf einer Bahn unterwegs waren, segeln 2019 im zweiten Teil gemeinsam mit J/70 und J/80.

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