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Segelsport Geduldsspiel auf der Förde
Sport Segelsport Geduldsspiel auf der Förde
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22:01 29.04.2018
Von Niklas Schomburg
Die J/70- und J/80-Crews um (v.li.) „Buddy“, „Bibelot“, „Tokio“ und „DePhibrillator“ dümpelten auf der Innenbahn lange in der Maior-Flaute. Quelle: Christan Beeck
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Kiel

Der April macht bekanntlich, was er will. Und das bekamen die Segler bei der Maior-Regatta zu spüren, denn Wind wollte er nicht – dafür aber Dunst und empfindliche Kälte. Nach der Lotterie am Sonnabend wurde der Sonntag zum Marathontag. Erst zwei Stunden Startverschiebung, dann viel Probieren und je ein Rennen bei One-Design-Booten auf der Innenbahn und Offshore-Dickschiffen auf dem Stollergrund, ehe die ORC-Crews doch noch in die Vollen gingen und für zwei weitere Rennen auf die Innenbahn wechselten.

"Tutima" weiter vorn

In der zusammengelegten ORC 1/2 legte die große „Tutima“ mit Kirsten Harmstorf-Schönwitz (Hamburg) in der leichten Brise erwartungsgemäß vor und setzte sich an die Spitze, konnte dabei auch einen vierten Rang in der vierten Wettfahrt verkraften. Auf Rang zwei arbeitete sich die Crew der „Sydbank“ mit Torsten Bastiansen vor, die am Sonnabend mit Platz fünf noch gehadert hatte. Dritter ist die "X-Day" mit dem Kieler Max Gurgel an der Pinne, der wegen einer kleinen Grippewelle kurz vor der Maior noch Ersatz für seine Crew anheuern musste, darunter KYC-Regattasekretär Felix Weidling.

An der Spitze der ORC 3 liegen weiter Gordon Nickel (Stade) und die „OneSpirit“, Zweiter ist Max Augustins "H.E.A.T.", die Kieler "Immac Fram" mit Skipper Kai Mares arbeitete sich mit einem Sieg in der letzten Wettfahrt auf Rang drei vor.

Fazit: "Kalt."

Bei den J/70 startete der Strander Peter Kohlhoff auf der „Greta“ trotz eines kleinen Crash-Zwischenfalls stark, musste am Sonntag durch einen achten Rang und den damit schlechteren Streicher aber Stefan Theuerkauf auf der „Grün Software AG“ vorbeiziehen lassen. In der J/80 liegt nach drei Rennen Martin Menzner auf der „Pike“ (Kiel) mit drei ersten Plätzen unangefochten vorn. Das Fazit der ersten beiden Tage des Kieler Abonnement-Maior-Siegers war kurz und prägnant: „Kalt.“

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