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Sportmix Behlen, Prien und THW Kiel ausgezeichnet
Sport Sportmix Behlen, Prien und THW Kiel ausgezeichnet
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20:54 19.12.2019
Von Alexander Hahn
Anna Behlen (re.) und Nico Prien bei der Auszeichnung zu Schleswig-Holsteins Sportlern des Jahres in 2019. Quelle: Frank Peter
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Kiel

Behlen und Prien nahmen am Donnerstagabend bei der Sportler-Ehrung im Kieler Schloss feierlich ihre Auszeichnungen entgegen. Behlen, Bronzemedaillen-Gewinnerin auf der deutschen Beachvolleyball-Tour und Fünfte bei der deutschen Meisterschaft setzte sich mit 19,91 Prozent der über 13300 abgegebenen Stimmen überraschend und nur hauchdünn gegen Vorjahressiegerin und Ruder-Europameisterin Frieda Hämmerling (19,26 Prozent) durch. "Ich will nicht sagen, dass es unverdient ist", sagte Behlen selbst etwas ungläubig, "aber ich will mich mit den anderen Nominierten gar nicht vergleichen. Ich spiele ja nur noch auf der deutschen Tour." Dritte in der Frauenwertung wurde die Ruderin Marieluise Witting (16,60 Prozent).

Bei den Männern verwies Prien, deutscher Meister in der Disziplin Racing und in der Overall-Wertung, mit 22,71 Prozent der Stimmen den Triathleten Banjamin Winkler (18,55 Prozent) und den Ruderer Lars Hartig (17,87 Prozent) auf die Plätze. Bei seiner Dankesrede verwies Prien auch auf die aktuelle Klimadebatte und den hohen CO2-Ausstoß, der - aufgrund seiner Vielfliegerei aus sportlichen Gründen - auch auf seine Kappe ginge. "Darum möchte ich meinen CO2-Ausstoß im jahr 2020 mit einer Spende an die Institution Blue Life zur Aufforstung von Mangroven, die das CO2 besonders stark binden, kompensieren und rufe auch die anderen Sportler auf, sich mit möglichst klimaneutral zu verhalten."

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Vorjahressieger SG Flensburg-Handewitt nur Vierter

Mannschaft des Jahres wurde erstmals nach fünf Jahren wieder Handball-Rekordmeister THW Kiel. Die Zebras konnten die Auszeichnung am Donnerstag aber wegen des parallel stattfindenden Bundesligaspiels in der Sparkassen-Arena gegen Balingen (36:26) nicht persönlich entgegennehmen. Der amtierende DHB-Pokal- und EHF-Cup-Sieger gewann die Abstimmung mit 21,61 Prozent vor Volleyball-Zweitligist Kieler TV Adler (19,61 Prozent) und Fußball-Zweitligist Holstein Kiel (18,01 Prozent). Der deutsche Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt, der die Wahl im letzten Jahr noch gewonnen hatte, landete überraschend nur auf Rang vier (15,72 Prozent).

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