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Sportmix In Plön und Preetz läuten Alarmglocken
Sport Sportmix In Plön und Preetz läuten Alarmglocken
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14:52 20.02.2009
Plön/Preetz/Mönkeberg

TSV Plön - Altenholz III

(So., 17 Uhr, Schiffsthalh.)

Wogen aufgewühlter Emotionen vor Wochenfrist in Alt Duvenstedt haben sich zwischenzeitlich wieder geglättet. „Eine völlig unverdiente 35:36-Niederlage. Einfach bitter, wenn man bis kurz vor Schluss ständig führt und letztlich mit leeren Händen dasteht“, erinnert sich TSV-Trainer Tim Ullrich. Ob Thomas Schneider und Martin Austrup Rotsperren drohen, bleibt offen. Fakt ist, dass gegen die neuntplatzierten Altenholzer ein Heimsieg her muss, sonst wird die Situation der Plöner als Vorletzter noch prekärer. Gründe zur persönlichen Freude gab es nur für den fabelhaften Flügelflitzer Marius Eschkötter dank elf blitzsauberer Treffer sowie Tristan Schroedter auf ebenfalls starker rechter Seite. Auch Sebastian Polesch vertrat den kurzfristig erkrankten Spielmacher Timo Hassel gut. Mannschaftliche Moral und Geschlossenheit gilt es, allen Widrigkeiten zum Trotz in die Waagschale zu werfen, wenn Plöns Pechsträhne reißen soll. „Ein Erfolgserlebnis ist sehr wichtig, weil man irgendwann einfach nicht mehr gegen so viele Dolchstöße ankämpfen kann“, befürchtet Tim Ullrich schleichende Resignation.

Preetzer TSV - Fockb./Nübb.

(So., 17 Uhr, Blandfordhalle)

Seit nunmehr elf Spielen sieglos war die jüngste 23:32-Niederlage im Kellerduell in Fockbek (mit Roten Karten gegen Thorsten Reuss und den übermotivierten Matthias Ziegler) unrühmlicher Höhepunkt der Preetzer Negativserie. Es ist höchste Zeit für Hauke Scharff und seine „Schlafmützen“ aufzuwachen. Andernfalls droht dem Tabellenzehnten nicht nur gegen Schlusslicht TSV Flintbek Ungemach, sondern vielleicht sogar ein Albtraum im Abstiegskampf. „Ein Spiel, das den Klassenerhalt entscheiden kann. Wiedergutmachung ist angesagt. Alles andere als ein Sieg wäre wie ein Stich in mein Handball-Herz. Ich habe aber vollstes Vertrauen zu meiner Mannschaft“, beteuert Spielertrainer Hauke Scharff. „Erst wenn wir Flintbek als bisherigen Punktelieferanten nicht schlagen, muss man sich Sorgen machen.“ Personell gibt es weniger Probleme. Stefan Schneider laboriert an einer Fußblessur. Mit nomineller Bestbesetzung sollten alle anderen Preetzer den tickenden Wecker auf Alarmstufen-Lautstärke zehn stellen.

Mönkeb. - Alt Duvenst. II

(So., 17 Uhr, Halle Mönkeb.)

Sowohl über das 27:36-Desaster gerade in Gettorf als auch die Begleitumstände beim Warmmachen vor dem Anwurf legt man lieber den Mantel des Schweigens. „Klar, wir spielten erbärmlich, aber das uns wegen des Klebemittelverbots nicht einmal gestattet war, eigene Trainingsbälle zu benutzen, sondern sogar das Hallenlicht ausgeschaltet wurde, spricht für sich“, zürnte SVM-Coach Thomas Carstensen noch Tage später. Mit technischen Fehlern und Fahrkarten vom Fließband ging den Mönkebergern 60 Minuten lang kein Licht mehr auf. Nur Torwart Thorsten Ehrig fand zur Normalform. „Zwischen dieser Leistung und unserem letzten Heimauftritt gegen Kronshagen lagen Handball-Welten. Ich muss meiner Mannschaft jetzt verdeutlichen, dass es nur an der fehlenden Backe lag. Ganz egal, das Gastspiel des TSV Alt Duvenstedt macht garantiert wieder mehr Spaß als in Gettorf.“ Da Martin Wendt und Daniel Dietrich Grippe genesen sind, droht einigen Stammkräften trotzdem ein kleiner Denkzettel, zumal sich Bernd Lehmann aufdrängt. Dem Linksaußen glückten beim Comeback in der zweiten Mannschaft in einer Halbzeit gleich neun Treffer. Solche Siegertypen mit mentaler Stärke braucht Mönkeberg, um als Tabellensiebter das Saisonziel (Platz vier) nicht aus den Augen zu verlieren.

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