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Sportmix Landespokalfinale beim VfR Neumünster: Lübeck musste nachsitzen
Sport Sportmix Landespokalfinale beim VfR Neumünster: Lübeck musste nachsitzen
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22:19 10.06.2009
Einen kurzen Blick zum Lottopokal ließ sich für VfR-Torhüter Hüsü Özdemir nicht vermeiden. Foto Lühn Quelle: ör: Jörg Lühn
Neumünster

Die Verlierer aus Neumünster standen bei der Siegerehrung artig Spalier vor dem grün-weißen Konfettiregen, wurden aber von ihren Fans frenetisch gefeiert. „So ein Glückstor“, fluchte Christopher Kramer nachdem er die Silbermedaille erhalten hatte. Die Lübecker waren in den 120 spannenden Minuten das insgesamt glücklichere Team. Allerdings war es Kramer, der die „Veilchen“ erst in die Verlängerung köpfte.Nach Flanke von Patrick Christophersen stand der Ex-Altenholzer in der dritten Minute der Nachspielzeit am zweiten Pfosten und nickte unhaltbar für Lübecks Torhüter Nouredine Semghoun ein. Zuvor waren die Lübecker nach einer Unaufmerksamkeit in der VfR-Abwehr durch Bastian Henning - ebenfalls per Kopf - nach Flanke von Hannes Niemeyer - mit 1:0 (55.) in Führung gegangen.In der Verlängerung, die der VfR nach der Roten Karte gegen Idris Alioua (89.) in Unterzahl bestreiten musste, sah es zunächst so aus, als hätte der Regionalligist aus der Hansestadt einen Spieler weniger auf dem Feld. Aber der VfR bekam nicht mehr genügend Präzision in seine Aktionen. Und so war es Marcel Gebers, der aus 25 Metern einfach mal abzog und Glück hatte, dass Kramer den Ball unhaltbar für seinen Torhüter Hüsnü Özdemir zum 1:2 (104.) abfälschte.Anschließend setzten die „Veilchen“ alles auf eine Karte. Doch der Traum vom abermaligen Ausgleich zerschellte am Aluminium. Eine Flanke von Hakim Alioua köpfte der eingewechselte Carsten Pukaß an die Oberkante des Querbalkens (112.). Zwei Minuten vor dem Ende bekam Christophersen nicht mehr genügend Druck hinter einen Kopfball, so dass Semghoun keine Mühe hatte, das Leder zu fangen.„Ein Tor zu wenig“, resümierte Christophersen mit Tränen in den Augen. Die Lübecker dagegen feierten. Der finanzschwache Favorit hatte die 100000 Euro TV-Honorar zwar nicht in seinem Etat eingeplant, kann das Geld aber bestens brauchen.

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