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Sportmix Pokal hatte es in sich
Sport Sportmix Pokal hatte es in sich
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21:12 08.02.2009
Altenholz

Neben den Frauen der HSG Holstein/Kronshagen und des TSV Altenholz dürfen auch die Männer der SG Wift in der ersten Runde auf Bundesbene auf ein attraktives Bundesliga-Los hoffen.

Gettorfer TV - SG Wift 26:34

Mehr als 150 Fans kamen trotz des Klassenunterschieds auf ihre Kosten, denn die Gettorfer präsentierten sich formverbessert. Jeder Treffer wurde frenetisch bejubelt. Rückraum-Allrounder Martin Reischmann, Rechtsaußen Timo Carstensen und Torwart Philip Kraul hatten richtig gute Szenen. „Eine tolle Sache. Es machte einfach Spaß, den Oberliga-Tabellenführer in Gettorf zu Gast zu haben“, berichtete GTV-Spieler Steffen Augspach. Die Neumünsteraner zeigten sich gut erholt vom Freitag-Schock. „Wir freuen uns nun auf einen namhaften Gegner“, resümierte der beste SG-Akteur Lars Bente.

Altenholz - Owschlag 21:20

Sensation in Altenholz: Mit einer wahren Energieleistung warf der Oberligist den höherklassigen Regionalligisten TSV Owschlag aus dem Wettbewerb. Keine 24 Stunden nach der unglücklichen Punktspiel-Niederlage (25:26 in Henstedt-Ulzburg) kämpften alle Altenholzerinnen bis zum Umfallen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Schützlinge von TSVA-Trainer Dieter Eigemann 17:14 vorn. Die konditionsstarken Owschlagerinnen kamen zwar 30 Sekunden vor dem Abpfiff durch Kristin Machau zum Ausgleich, doch mit einem Freiwurf entschied Anja Fahrenkrog gegen Owschlags sonst gute Jugendnationaltorhüterin Svenja Louwers den Krimi. „Eine Verlängerung hätten wir wohl nicht mehr überstanden“, räumte Dieter Eigemann ein. „Glückwunsch, wir waren heute im Angriff einfach nicht effektiv genug“, gratulierte TSVO-Coach Christian Hungerecker, der insgesamt sechs A-Jugendliche einsetzte.

Schwerin - Holst./Kro. 27:32

Großer Kieler Pokalfight mit einem Minikader: Torhüterin Yvonne Matalewski fuhr dem Mannschaftsbus beruflich bedingt sogar separat hinterher und traf buchstäblich in letzter Sekunde wie Mittelfrau Dörte Paul (Prüfungsstress), die von ihren Großeltern gerade noch pünktlich zum Anpfiff chauffiert wurde, ein. „Das bezeugt unseren tollen Teamgeist“, resümierte HSG-Trainer Michael Schwarz den stolzen Sieg. Schwerin blieb als Tabellenführer der Oberliga Mecklenburg-Vorpommern chancenlos. „Eine mentale Frage. Ohne den sonstigen Druck im Punktspiel gibt es im Pokalwettbewerb keine Kopfblockade. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie dann ganz hervorragenden Handball bieten kann“, kommentierte Michael Schwarz die beste Saisonleistung. Egal, welches System Schwerin probierte, Holstein hatte auf alle taktischen Varianten (6-0, 3-2-1 oder 4-2) eine passende Antwort parat. Neben Dörte Paul und Yvonne Matalewski überzeugten Kreisläuferin Anica Huß sowie Nelly Thümer.

rok

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