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Sportmix Stoppt Wankendorf Negativlauf?
Sport Sportmix Stoppt Wankendorf Negativlauf?
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07:00 12.12.2009
Raisdorf

Derweil will der Preetzer TSV als aktueller Tabellenvierter im Derby des zwölften Spieltags dort anknüpfen will, wo man erfolgreich aufgehört hat. Das gilt genauso für Geheimfavorit Raisdorfer TSV (5.) gegen SW Elmschenhagen. Spitzenreiter HSG Mönkeberg-Schönkirchen bleibt erneut ohne Einsatz.

TSV Wankendorf - PTSV (So., 16 Uhr)

Frühere Aufstiegseuphorie scheint in Wankendorf längst verflogen. Nach sechs Niederlagen hintereinander sieht die Realität anders aus. „Landesliga-Niveau ist eine andere Handball-Welt als letzte Saison Kreisoberliga. Mit Bemühungen allein gewinnt man hier keinen Blumentopf. Unser Verletzungspech darf nicht das Alibi sein. Stattdessen müssen wir umso mehr dagegen ankämpfen“, fordert TSVW-Trainer Holger Bayer vom arg gebeutelten Team, Preetz beherzt Paroli zu bieten. Außer Mannschaftsführerin Kathrin Schawohl, Kathrin Schlemmer, Sophie Baer sowie Anne Delfs fehlen wahrscheinlich Katja Barg (Oberschenkelzerrung beim Aufwärmprogramm) und Yvonne Raade (Folgen eines Autounfalls). „Wenn man Pech hat, dann immer gleich richtig dick“, vermeldet Holger Bayer neue Hiobsbotschaften. „Wir müssen das Beste draus machen, dürfen nur noch von Spiel zu Spiel denken und uns bis in die Winterpause retten.“

Wie personelle Probleme durch vereinte Kräfte kompensiert werden können, macht Preetz seit Monaten beispielhaft vor. Zwischenzeitlich 11:3-Punkte sind wahrlich eine stolze Bilanz. „Wer hätte das mit lediglich einer gesunden Einwechselspielerin auf der Bank gedacht“, gibt selbst PTSV-Coach Hauke Scharff staunend zu Protokoll. „Wankendorf hat zwar einen schlechten Lauf, doch das sollte kein Grund sein, den zuhause sehr gefährlichen Gegner zu unterschätzen, gleichwohl wir momentan bärenstark sind. Unser großes Kino der Emotionen dank Leidenschaft pur soll nämlich noch ein bisschen weiter gehen.“ Etwas Wehmut begleitet sein Team trotzdem, denn Rechtsaußen Lena Nonnenmacher und Regisseurin Lisa Teich weilen seit Dienstag für sechs Monate in Australien. Vor Wochenfrist war das dynamische Duo für zehn blitzsaubere Tore gut. Alternativ sollen Katja Ziesmer und Laura Thode diese Lücken schließen. Mit Victoria Ahrens, Nina Rensmeyer oder Mandy Windmüller werden fortan drei A-Jugendliche ins kalte Wasser geworfen, um sich ohne Druck freizuschwimmen. Routinier Rajka Graf schwitzte ihre Erkältung glücklicherweise aus, um für Ruhe auf dem Hallen-Parkett zu sorgen.

Raisdorfer TSV - SWE (So., 16.30 Uhr)

Nach einem Remis in Preetz und der Heimniederlage gegen Owschlags „Junge Wilde“ kam für Raisdorf die zweiwöchige Pause gewiss ganz recht, um 1:3-Punkte mit gebührender Ruhe aufzuarbeiten. „Es gilt, unseren Fans zu beweisen, dass wir nichts verlernt, sondern aus den letzten Fehlern Lehren gezogen haben“, rührt RTSV-Trainer Christian Poth verbal die Werbetrommel. Als Motivationsschub dürften Steilvorlagen des Tabellenzweiten dienen, weil sich TSVO kürzlich ebenfalls einen kaum einkalkulierten Rückschlag leistete. „Da sieht man, wie eng diese Saison alles ist.“ Elmschenhagen kommt mit der Empfehlung von vier Siegen in Serie. Doch wenn Pamela Jessen, Jana Waskow, Grit Ackermann und Co. oben weiter dran bleiben wollen, hilft nur ein Erfolgserlebnis. Torjägerin Svenja Dittrich (Kapselverletzung am Knie) steht vorm Comeback, sodass neben Rekonvaleszentin Ina Haas noch Sabrina Beyer als erkrankte Ersatzkeeperin fehlt, einstweilen Poth seine Grippe auskurierte: „Unser Motto muss sein, den Ball flüssiger durch die eigenen Reihen laufen zu lassen, um schnell zur spielerischen Linie zu finden.“

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