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Sportmix KTV Adler mit 1:3-Schlappe in Warnemünde
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Volleyball: KTV Adler unterliegen dem SV Warnemünde mit 1:3

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19:49 14.03.2021
Von Clemens Behr
KTV-Trainer Matthes Behlen konnte mit dem Auftritt seines Teams beim SV Warnemünde nicht zufrieden sein. 
KTV-Trainer Matthes Behlen konnte mit dem Auftritt seines Teams beim SV Warnemünde nicht zufrieden sein.  Quelle: Sonja Paar
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Warnemünde

Trainer Matthes Behlen hatte nach dem 3:0-Erfolg gegen den Liga-Siebten in der Vorwoche gewarnt, das Ergebnis habe keine Aussagekraft für das Rückspiel am Sonntag. Er sollte Recht behalten. 1:3 nach Sätzen (23:25, 25:19, 25:16, 25:17) hieß es am Ende, die vierte – verdiente – Saison-Niederlage für die Kieler Volleyballer. „Wir haben in keinem Bereich die Leistung abrufen können, zu der die Mannschaft in der Lage ist“, sagte Behlen nach dem Spiel.

Warnemünde mit Serie im dritten Satz: "Das hat uns das Genick gebrochen"

Wie vom KTV erwartet, startet Warnemünde mit anderem Personal als in Kiel. Kapitän Ole Ernst, der sein Comeback nach Verletzung feiert (Behlen: „Zurecht zum MVP gewählt“), und Diagonalangreifer Jan-Philipp Krabel beginnen. Den ersten Satz, hektisch, mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, holen die Gastgeber.

Behlen fordert mehr Ruhe, insbesondere bei längeren Ballwechseln. Sein Team gleicht aus und und macht in Satz drei weiter – 8:4, die Adler sind gut dabei. Doch Warnemünde, mit drei und fünf Punkten in Serie, stellt auf 14:10. „Das hat uns moralisch das Genick gebrochen“, stellte Behlen im Anschluss fest.

KTV mit großen Problemen beim Aufschlag

Auch im vierten Satz gehen die Köpfe beim KTV nicht hoch. Einfache Fehler, der schnelle 1:5-Rückstand wirkt wie eine Vorentscheidung. Die Aufschläge, im Hinspiel noch ein Schlüssel zum Erfolg, sind in Warnemünde ein Schwachpunkt. „Kein Spieler war in seinem Aufschlag sicher“, resümierte Behlen während der Rückfahrt nach Kiel. „Und wenn wir mal nicht ganz so viel Risiko gegangen sind, sind uns die Bälle anschließend um die Ohren geflogen.“

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