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THW Kiel Zebras: "Nicht Berlin wäre schon schön"
Sport THW Kiel Zebras: "Nicht Berlin wäre schon schön"
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15:10 29.04.2019
Die Bilanz der Zebras um Miha Zarabec (Mitte) und Patrick Wiencek (re.) gegen die Füchse Berlin in dieser Saison ist nach zwei Bundesliga- und einer Pokal-Partie makellos. Trotzdem wünschen sich die Kieler im EHF-Pokal-Halbfinale mal andere Gegner als Mijajlo Marsenic (li.) und Jakov Gojun. Quelle: Sascha Klahn
Kiel

Einschränkungen wird es bei der Auslosung an der Kieler Wasserseite nicht geben: Es wird keine Setzung geben, und Mannschaften aus einem Land dürfen ebenso aufeinander treffen wie Teams, die sich bereits in der Gruppenphase begegneten.

Alles ist also möglich, und im Rennen sind neben dem dreimaligen EHF-Cup-Champion (1998, 2002, 2004) THW Kiel auch Titelverteidiger Füchse Berlin (EHF-Cup-Gewinner 2015 und 2018), der dänische Vertreter Team Tvis Holstebro (Bronzemedaillen-Gewinner 2013) sowie der 20-malige portugiesische Meister FC Porto.

Kommt es im Halbfinale der EHF Cup Finals, die der THW Kiel erstmals ausrichtet, zu einem Aufeinandertreffen zwischen den Kielern und Berlin, ist es das dritte innerhalb von sechs Wochen. Am 6. April im Pokal-Halbfinale in Hamburg, am 18. April in der Liga in Berlin, am 17. Mai im EHF-Cup in Kiel?

THW Kiel will "unbedingt gewinnen"

„Von mir aus spielen wir auch gerne noch ein drittes Mal gegen den THW“, ließ Füchse-Trainer Velimir Petkovic bereits verlauten. Für THW-Spielmacher Miha Zarabec ist es einerseits „voll egal“, was die Auslosung am Dienstag ergibt. Porto („Eine starke Mannschaft“) sei für den Slowenen kein Überraschungs-Halbfinalist, Holstebro schon eher. Dann lässt sich der 27-Jährige aber doch zu einem kleinen Wunsch hinreißen: „Ein Traumfinale wäre gegen Porto – oder vielleicht Berlin. Wir wollen das Final Four unbedingt gewinnen.“

Da sind sich sowieso alle Kieler Akteure einig. Kreisläufer Hendrik Pekeler sieht den FC Porto zwar als „große Unbekannte“, findet aber auch: „Die haben Magdeburg ausgeschaltet, sind nicht so leicht zu spielen. Aber das ist mal was anderes.“

Porto und THW Kiel mit glattem Durchmarsch

Nur der THW Kiel und der FC Porto hatten die Gruppenphase mit glatten 12:0 Punkten nach den sechs Gruppenspielen abgeschlossen. Das ist auch THW-Trainer Alfred Gislason nicht verborgen geblieben. „Die haben neben uns die stärkste Saison im EHF-Cup gespielt.“ Für das Halbfinale wünscht sich der Isländer allerdings nur: „Nicht Berlin wäre schon schön.“

Von Tamo Schwarz und Merle Schaack

Verfolgen Sie die Auslosung am Dienstag ab 10 Uhr hier in unserem Liveticker.

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