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THW Kiel THW Kiel bezwingt Göppingen mit 31:24
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20:27 25.08.2019
Von Merle Schaack
Kiels Domagoj Duvnjak wird von Tim Kneule beim Wurf attackiert. Vorne sperrt Patrick Wiencek den Weg gegen Ivan Sliskovic frei. Quelle: Sascha Klahn
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Kiel

Neuer Trainer, neue Saison, alte Souveränität - zu Beginn des Liga-Auftakts gegen Frisch Auf Göppingen bot sich den Fans des THW Kiel in der Sparkassen-Arena ein weitgehend vertrautes Bild. Domagoj Duvnjak lenkte als Spielmacher die Geschicke des Rekordmeisters, Niklas Landin sorgte mit seinen Paraden von Beginn an für Sicherheit, schnell hatten die Zebras sich mit 5:2 (7.) abgesetzt. 

Die Göppinger indes vermissten im Mittelblock den verletzten Jacob Bagersted. Immer wieder fanden Nikola Bilyk und Harald Reinkind den Weg bis zur Sechsmeter-Linie - oder einen Passweg zu Patrick Wiencek am Kreis. 

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Zeitstrafe als Zwischenspurt genutzt

Die Gäste hingegen konnten vor allem über die Außen punkten. Marcel Schiller war mit insgesamt 7/3 Toren erfolgreichster Schütze. Im Rückraum hingegen blieb ein Großteil der Verantwortung an Ivan Sliskovic hängen. So waren die Gäste für die Kieler leicht ausrechenbar. 

Nach dem 10:8 (18.) legten die Zebras einen Zwischenspurt ein, nutzten eine Zeitstrafe gegen Göppingen, um sich binnen fünf Minuten auf 14:8 (23.) abzusetzen. 

Kieler Souveränität verschwand zum Ende der ersten Halbzeit

Zum Ende der ersten Halbzeit war es dann aber plötzlich vorbei mit der Kieler Souveränität. Erst kassierte Hendrik Pekeler eine Zeitstrafe, zwei Minuten später erwischte es aus unerfindlichen Gründen auch Pavel Horak.

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Im Angriff wartete Steffen Weinhold eine Sekunde zu lange auf einen Freiwurf-Pfiff der Schiedsrichter Nils Blümel und Jörg Loppaschewski - Zeit genug für Tim Sörensen, um mit einem Gegenstoß auf das in Unterzahl verwaiste Tor auf 15:13 zu verkürzen.

Ärger und Verunsicherung bei den Kielern, Fehlpass von Bilyk, der Ball landete in Sebastian Heymanns Händen und von dort zum 15:14-Halbzeitstand im Tor des THW Kiel.

Dario Quenstedt setzte ein Ausrufezeichen

Zeit für einen Weckruf - und der kam direkt nach Wiederanpfiff in Person von Dario Quenstedt. Niklas Landin hatte nach drei frühen Paraden im THW-Tor keine Akzente mehr setzen können. Quenstedt setzte direkt nach der Pause mit einer Doppelparade gegen Marcel Schiller beim Siebenmeter ein Ausrufezeichen.

Und damit nicht genug: Anschließend kaufte er auch Rechtsaußen Sörensen noch einen freien Wurf ab, während seine Vorderleute, allen voran Patrick Wiencek, im Gegenstoß die Führung wieder ausbauten - beim 19:14 (36.) war der Puffer schon wieder auf fünf Tore angewachsen. 

Domagoj Duvnjak ermöglichte schnelle Gegenstoß-Tore

Diesen Vorsprung brauchten sie auch, als Göppingen während einer Zeitstrafe gegen Domagoj Duvnjak wieder auf 18:20 verkürzte (43.). Anschließend aber griff die neu formierte Kieler 3:2:1-Abwehr mit Duvnjak an der Spitze.

Der Kapitän eroberte mehrfach den Ball und ermöglichte den Zebras so schnelle Gegenstoß-Tore. Beim 25:19 durch Niclas Ekbergs achten Treffer (48.) führte der THW Kiel so hoch wie noch nie in diesem Spiel. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte die Führung sogar noch höher ausfallen können. 

So blieb es bei einem Liga-Aufgalopp mit angezogenen Zügeln, bei dem die beiden Punkte am Ende aber ungefährdet waren.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker zum Nachlesen.

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Hier sehen Sie Bilder vom Spiel THW Kiel gegen Frisch Auf Göppingen
Merle Schaack 25.08.2019
Tamo Schwarz 23.08.2019
Tamo Schwarz 23.08.2019