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THW Kiel THW Kiel erfüllt zweite Pokal-Pflicht
Sport THW Kiel THW Kiel erfüllt zweite Pokal-Pflicht
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19:29 18.08.2019
Von Tamo Schwarz
Wer soll diesen Hendrik Pekeler (Mitte) vom THW Kiel aufhalten? Sören Kress (li.) und Sven Weßeling jedenfalls nicht. Mit zwölf Toren war Hendrik Pekeler bester Kieler Torschütze des Pokal-Wochenendes. Quelle: Sascha Klahn
Baunatal

Anders als noch am Vortag beim 43:23 (19:13) gegen den Drittligisten GSV Eintracht Baunatal waren die Kieler Zebras im Finale des "First Four"-Erstrundenturniers gegen den Zweitliga-14. der Vorsaison von der ersten Sekunde an hellwach. Steffen Weinhold mit fünf Toren in den ersten elf Minuten, konsequentes Tempospiel und sehenswerter Ideenreichtum im Positionsangriff sorgten bis zum 19:9 (25.) schnell für klare Verhältnisse.

Jicha bringt nach der Pause fünf frische Kräfte

"Die Einstellung meiner Jungs hat mir wirklich super Laune gemacht", resümierte THW-Trainer Filip Jicha, der erneut viel rotierte, nach Wiederanpfiff mit Dario Quenstedt im Tor, Lukas Nilsson, Ole Rahmel, Miha Zarabec und Pavel Horak gleich fünf frische Kräfte auf das Feld beorderte. Ein Bruch im Kieler Spiel? Fehlanzeige! Mit noch mehr Tempo, Umschaltspiel und schneller Mitte war beim zwischenzeitlichen 30:13 (40.) ein echter Klassenunterschied sichtbar. 

Besonders Ole Rahmel, mit fünf Treffern neben Hendrik Pekeler (6) und Steffen Weinhold (5) bester Kieler Schütze, konnte sich nach der Pause als gewiefter Einläufer und Gegenstoß-Verwerter und sogar von der Siebenmeter-Linie auszeichnen. Dort zeigte sich dann auch der einzige Makel eines ausgezeichneten Pokal-Wochenendes: Gleich dreimal scheiterte der THW per Strafwurf.

Am Mittwoch wird in Düsseldorf am Rande des Supercups das Achtelfinale ausgelost. "Wir freuen uns immer über ein Heimspiel. Im letzten Jahr hatten wir zwei tolle Heimspiele auf dem Weg nach Hamburg. Dort wollen wir wieder hin", sagte THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi.

TV Emsdetten - THW Kiel 23:39 (12:24)

TV Emsdetten: Madert (1.-30. Minute/2 Paraden), Paske (ab 31./5), Lücke n.e. – Weischer n.e., Kress 2/1, Terhaer 2, Toom 2, Kolk 3, Schliedermann, Wasielewski 5, Dräger 2, Holzner 2, Smits n.e., Wesseling 2/1, Mojzis 3.

THW Kiel: N. Landin (1.-30. Minute/8 Paraden), Quenstedt (ab 31./10) – Duvnjak 1, Reinkind 3, M. Landin 2/1, Kristjánsson 1, Weinhold 5, Wiencek 3, Ekberg 3/2, Rahmel 5/1, Dahmke 3, Zarabec, Horak 1, Bilyk 4, Pekeler 6, Nilsson 2.

Schiedsrichter: vom Dorff/vom Dorff (Kaarst) – Strafminuten: TVW 8 (2x Wesseling, Wasielewski, Schliedermann), THW keine – Siebenmeter: TVE 3/2 (Kress an die Latte), THW 7/4 (Zarabec drüber, Dahmke scheitert an Paske, Weinhold an die Latte) – Spielfilm: 1:0, 2:5 (4.), 4:10, 7:11 (13.), 8:15 (20.), 9:19, 11:22 (28.), 12:24 – 12:27, 13:30 (40.), 15:33, 19:35 (53.), 20:38, 23:39 – Zuschauer: 800 in der Rundsporthalle in Baunatal.

Mehr zum THW Kiel lesen Sie hier.

Titelverteidiger THW Kiel ist mit einem souveränen 43:23 (19:13) beim Drittligisten GSV Eintracht Baunatal in die Mission Titelverteidigung im DHB-Pokal gestartet. Am Sonntag spielen die Zebras nun gegen den TV Emsdetten um den Einzug ins Achtelfinale.

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