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THW Kiel Zebras vom THW Kiel wollen nach Europa
Sport THW Kiel Zebras vom THW Kiel wollen nach Europa
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19:01 14.05.2018
Von Tamo Schwarz
Gute Erinnerungen: Im April 2004 feierten Demetrio Lozano (re.) und Sebastian Preiß den dritten EHF-Pokal-Triumph in der THW-Vereinsgeschichte.
Kiel

Wie die Europäische Handballföderation jetzt gegenüber unserer Redaktion bestätigte, könnte Platz fünf in der Bundesliga unter bestimmten Voraussetzungen sogar ausreichen, um in der kommenden Saison international dabei zu sein. 

Der Bundesliga stehen grundsätzlich fünf Europapokalplätze zu

EHF-Mediendirektor JJ Rowland stellte zunächst noch einmal klar: „Deutschland stehen gemäß Platzverteilung der EHF für die kommende Saison im Europacup grundsätzlich zwei Plätze in der Champions League und drei Plätze im EHF Cup zu.“ Für den EHF-Cup wären also der Dritt- und Viertplatzierte der Bundesliga sowie die TSV Hannover-Burgdorf als Verlierer des DHB-Pokal-Finales qualifiziert. Gewinnen jedoch der SC Magdeburg oder die Füchse Berlin den EHF-Cup und liegen am Saisonende auf Rang drei oder vier, „bekäme Deutschland als Verband das Recht, einen zusätzlichen vierten Klub für den EHF Cup zu melden“ (Rowland). Dann wäre beispielsweise der THW als Fünfter auch noch dabei.

Werden die Zebras jetzt zu Füchse- oder Magdeburg-Fans? „Beide spielen zumindest im Halbfinale ds EHF-Cups nicht gegeneinander, das ist ein Vorteil“, sagt Viktor Szilagyi, Sportlicher Leiter des THW Kiel, und gesteht ein: „Wir beschäftigen uns schon mit allen Konstellationen.“

Wildcard als letzte Option

Düster sieht es für den THW aus, würden Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen oder der französische Vertreter Saint-Raphaël als Cup-Gewinner aus dem Final Four hervorgehen. Dann würde Deutschland, so die EHF-Verantwortlichen, das Recht auf einen vierten Platz verlieren. Rowland: „Dann könnte der Verband allerdings immer noch einen zusätzlichen Platz für den EHF-Cup (Wildcard, d. Red.) beantragen.“

Herber Dämpfer für den THW Kiel im Saisonfinale der Handball-Bundesliga. Am Donnerstagabend unterliegen die Zebras der SG Flensburg-Handewitt mit 25:29 (10:15), leisten sich zu viele Fehler und ziehen nach zwei Siegen und einem Remis ausgerechnet im wichtigen vierten Pflichtspielduell den Kürzeren.

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