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THW Kiel Kiel siegt mit 18 Toren Vorsprung
Sport THW Kiel Kiel siegt mit 18 Toren Vorsprung
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18:49 25.11.2018
Von Tamo Schwarz
Der THW Kiel war am Sonntag (16 Uhr) bei Drammen HK im EHF-Cup im Einsatz. Die Zebras hatten keine Probleme mit ihrem Gegner aus Norwegen und siegten deutlich mit 18:36 (9:17). Quelle: Sascha Klahn
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Drammen

Für Viktor Szilagyi, Sportlicher Leiter des THW Kiel, ist es ein "seriöser" Auftritt der Zebras in Südnorwegen. Nach knapp 18 Minuten ist eigentlich schon alles entschieden. Dann führen die über Kopenhagen mit Verspätung angereisten Gäste mit 12:2, haben den Gesamtvorsprung dieser Qualifikations-K.o.-Runde nach dem 34:23 im Hinspiel auf 21 Tore in die Höhe geschraubt und sorgen so für Spitzenstimmung im Fanblock der 60 mit der Fähre mitgereisten Anhänger des Rekordmeisters. Der THW auf Schussfahrt, die Norweger versacken bei minus zwei Grad im Tiefschnee.

Niclas Ekberg ist krank in Kiel geblieben

So viel Klarheit tut gut, insbesondere im Hinblick auf das Pokal-Viertelfinale am Dienstag (19 Uhr) gegen Melsungen. So können Domagoj Duvnjak und Steffen Weinhold ihre Kräfte in Norwegen vollends schonen. Rechtsaußen Niclas Ekberg (krank) ist gar nicht mitgereist, die Linksaußen Magnus Landin (Magen-Darm) und Rune Dahmke (Erkältung) stehen angeschlagen im Kader. Also spielen sich andere in den Vordergrund. Zum Beispiel Sebastian "Flamme" Firnhaber, der mit acht Treffern zum besten Kieler Schützen avanciert. "Das war schön, ich konnte so Peke (Hendrik Pekeler, d. Red.) und Piet (Patrick Wiencek, d. Red.) entlasten und so meinen Teil zum Erfolg beitragen", sagt Firnhaber, der auch in der Defensive einen guten Job macht. 

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Am Ende wird es schmerzvoll für das junge, verletzungsgeplagte Team des norwegischen Pokalsiegers, der ordentlich Lehrgeld zahlt, gegen die aggressive Kieler Deckung, die zuweilen auch mit einem vorgezogenen Rune Dahmke agiert, immer wieder in Tempogegenstoß-Feuer gerät. 18 Tore Differenz stehen beim 18:36 am Ende auf der Anzeigetafel, der schwarz-weiße Fanblock frohlockt und singt und tanzt. Die Mannschaft verbringt noch einen Abend im Hotel am Drammensfjord, ehe es nach dem 14. THW-Sieg in Folge am Montagmittag mit dem Flieger zurück nach Hamburg geht.

Drammen HK: Akerlie (1.-17. und ab 37. Minute/2 Paraden), Rajkovic (17.-37./2) – Skifjeld Alm 1, Spanne n.e., Johannesen 1, Raastad-Hoel 1, Aalberg, Hykkerud 3, Boilesen 2, Våg 1, Horgen 7/5, Thorsbye, Lillelien 1, Borch 1.

THW Kiel: N. Landin (1.-30. Minute/6 Paraden), Wolff (ab 31./9) – Duvnjak n.e., Reinkind 4, M. Landin, Firnhaber 8, Weinhold n.e., Wiencek 1, Rahmel 3, Dahmke 4, Zarabec, Vujin 5/2, Bilyk 5, Pekeler, Nilsson 6.

Schiedsrichter: Buache/Meyer (Schweiz) – Strafminuten: DHK 2 (Våg), THW 6 (Bilyk, Dahmke, Firnhaber) – Siebenmeter: DHK 6/5 (Horgen an den Pfosten), THW 2/2 – Spielfilm: 1:0, 1:3 (3.), 2:12 (18.), 6:13, 8:15 (28.), 9:17 – 11:19, 11:23 (38.), 13:27, 15:31 (50.), 16:34, 18:36 – Zuschauer: 1527 in der Drammenshallen in Drammen.

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