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THW Kiel Zebras empfangen HC Erlangen
Sport THW Kiel Zebras empfangen HC Erlangen
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18:46 14.03.2018
Von Tamo Schwarz
Im Hinspiel in Erlangen spielten die Zebras souverän auf und siegten mit 31:20. Ole Rahmel (li.) erzielte an alter Wirkungsstätte drei Tore. In dieser Szene konnten Uros Bundalo (Nr. 6), Andreas Schröder (verdeckt) und Christopher Bissel (von re.) nur zuschauen. Quelle: Imago/Zink
Kiel

„Wir haben in der Bundesliga noch zehn Spiele, die wir alle gewinnen wollen, das ist glasklar, da werden wir alles dransetzen. Wir wollen eine Serie starten“, sagt THW-Rechtsaußen Ole Rahmel vor dem Rückspiel gegen seinen fränkischen Ex-Klub. Wenn jetzt einige Schlüsselfiguren wieder fit seien, so der 28-jährige Linkshänder weiter, „können wir auch noch in der Champions League für Furore sorgen. Aber aktuell ist der alte Spruch ganz zutreffend: Wir denken von Spiel zu Spiel.“

Duvnjak und Weinhold können wieder ins Geschehen eingreifen

Apropos Schlüsselfiguren: Die medizinische Abteilung lässt gute Nachrichten verlauten. Sowohl Domagoj Duvnjak als auch Rückraum-Linkshänder Steffen Weinhold können nach überstandenen Muskelfaserrissen „langsam“ (THW-Coach Gislason) wieder ins Geschehen eingreifen. Rückraumspieler Nikola Bilyk ist nach abgeklungener fiebriger Grippe noch nicht wieder voll auf der Höhe, wird aber auch im Kader stehen.

Ole Rahmel wünscht sich zwar ein „Resultat in der Höhe wie im Hinspiel“, als der THW mit 31:20 deutlich die Oberhand behielt. Der gebürtiger Norderneyer, von 2013 bis 2017 beim HCE aktiv, sieht allerdings auch die Handschrift von Adalsteinn Eyjólfsson, der im Oktober kurzfristig vom TV Hüttenberg zum HC gewechselt war und die Nachfolge von Robert Andersson angetreten hatte. „Die spielen jetzt sogar eine offensive Abwehr, haben eine Spielzüge, Überzahl- und Unterzahltaktiken geändert“, hat Erlangen-„Insider“ Rahmel beobachtet. „Es sind nur kleine Unterschiede, aber die Spieler sind ja noch dieselben.“

Mit 17 Minuspunkten liegt der THW Kiel momentan auf Platz sechs der Handball-Bundesliga. Sechs Zähler trennen die Zebras von Rang vier, der für eine Teilnahme am EHF-Cup berechtigt. Nur dreimal in den vergangenen zwei Jahrzehnten beendete der Rekordmeister eine Saison mit mehr als 17 „Miesen“.

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