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THW Kiel Zehn Tage Pause kommen Zebras gut zupass
Sport THW Kiel Zehn Tage Pause kommen Zebras gut zupass
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17:52 19.09.2018
Von Merle Schaack
Zehn Tage lang sind die THW-Handballer nun im Training gefordert. Erst am 27. September steht das nächste Spiel an. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Der Hintergrund: Am sechsten Spieltag, den die anderen Klubs am Donnerstag oder Sonntag austragen, sollte der THW ursprünglich in Mannheim bei den Rhein-Neckar Löwen antreten. Weil deren Heimspielstätte, die SAP-Arena, nur am Sonntag zur Verfügung stand, wäre dies der Termin der Wahl gewesen – hätte nicht die EHF für den Sonnabend die Champions-League-Begegnung der Löwen in Kielce angesetzt.

Eine Konstellation, die Erinnerungen an die vergangene Saison hervorruft. Damals sollten die Löwen am selben Tag im Champions-League-Achtelfinale in Kielce und in der Liga in Kiel antreten. „So eine Situation galt es diesmal zu verhindern“, sagt Andreas Wäschenbach, der bei der HBL für den Liga-Spielplan verantwortlich ist.

THW erst im November international

Also wurde die Bundesliga-Begegnung des THW mit den Löwen auf den 13. Oktober verlegt. Ein durchaus üblicher Vorgang, der für den THW nun statt zu einer Terminhatz zu einer längeren Pause führte. In ihren internationalen Wettbewerb, den EHF-Cup, starten die Zebras nämlich erst im November.

Mehr Freizeit bedeutet das für die Spieler aber nicht. „Wir trainieren ganz normal weiter“, sagt Trainer Alfred Gislason, der nach einer Auslauf-Runde am Montag am Dienstag ganz auf Krafttraining setzte, bevor Mittwoch und Donnerstag wieder spielerische Elemente im Fokus stehen.

Pause tut Verletzten gut

„Für den Rhythmus der Mannschaft wäre es glaube ich gut, wenn wir nicht so lange bis zum nächsten Spiel warten müssten“, sagt Torwart Niklas Landin. „Aber für meinen Fuß ist die Pause natürlich gut.“ Der Däne laboriert seit er im Derby gegen Flensburg umknickte an einem Bänderriss. Ein Band im Sprunggelenk ist ganz durch-, ein weiteres angerissen. Vom Spielen halte ihn das aber nicht ab. „Mit Tape geht alles“, sagt er.

Der zweite Keeper, Andreas Wolff, hatte zuletzt mit einer Einblutung unter der Netzhaut zu kämpfen - die Folge eines Wurfs, der im Training auf seinem Auge landete. Gislason kommt die Pause deshalb sehr gelegen: „Wir nutzen die Zeit jetzt, um ein paar Leute wieder fit zu bekommen.“

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