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THW Kiel THW Kiel vor harter Aufgabe in Veszprém
Sport THW Kiel THW Kiel vor harter Aufgabe in Veszprém
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16:39 20.09.2019
Von Tamo Schwarz
Ganz schön anstrengend: Nach dem 34:29-Kraftakt am Donnerstag in Wuppertal beim Bergischen HC fanden THW-Kapitän Domagoj Duvnjak (Nr. 4) und seine Mitspieler nur schwer in den Schlaf. Quelle: Imago/Osnapix
Solingen/Veszprém

Für den THW Kiel liegen gerade einmal rund 45 Stunden zwischen dem Abpfiff des mühevollen 34:29 (17:17) am Donnerstagabend in der Handball-Bundesliga beim Bergischen HC in Wuppertal und dem Anpfiff am Sonnabend am Balaton. Der Auftritt bei Telekom Veszprém ist die zweite Partie der Zebras in Gruppe B nach dem 30:30 gegen Vive Kielce.

In Veszprém ist die Titel-Sehnsucht groß

Auch im Jahr eins nach Überfigur Laszlo Nagy (Sportdirektor) und Ex-Zebra Momir Ilic (Karriereende) zählt für den ungarischen Serienmeister nur die Jagd nach dem so sehr ersehnten ersten Champions-League-Titel. Fünfmal in den vergangenen sechs Jahren erreichte Veszprém das Final Four in Köln, holte in dieser Zeit dreimal Silber. Im Juni reichte es beim 24:27 im Finale gegen Vardar Skopje erneut nicht zum großen Wurf.

Rasmus Lauge ist die zentrale Figur bei den Ungarn

„Die können wahrscheinlich aus ihrem Kader zwei Weltklasse-Mannschaften aufstellen“, weiß THW-Kreisläufer Patrick Wiencek. Genau wie er, fand auch Kapitän Domagoj Duvnjak am Donnerstag kaum in den Schlaf. „Dass wir schon am Sonnabend wieder spielen, ist brutal“, sagt der Kroate. Für Filip Jicha ist Flensburg-Neuzugang Rasmus Lauge „zentrale Figur“ im ungarischen Starensemble. Der freut sich auf seine Ex-Kollegen: „Gegen Kiel zu spielen, ist immer speziell für mich. Aber ein Sieg ist ein Muss für uns – so einfach ist das.“

Auch Ex-Zebra Rogerio Ferreira mittlerweile in Veszprém

Neben Bundesliga-MVP Lauge schloss sich auch Ex-Zebra Rogerio Ferreira (Vardar Skopje) den Ungarn an. das Tor hütet noch immer der 39-jährige "Serbische Bär" Arpad Sterbik. Als zweiter Keeper kam Vladimir Cupara von PGE Vive Kielce. "Veszprém ist eines der schwersten Auswärtsspiele in Europa in einer besonders lautstarken Halle. Wir freuen uns drauf. Es ist unser 14. Pflichtspiel, und wir fahren nicht als Favorit nach Ungarn", sagt THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi. THW-Linkshänder Steffen Weinhold ergänzt: „Die haben einen unglaublichen Kader, sind einer der Favoriten auf das Final Four. Wichtig wird sein, sich schnell im Kopf drauf einzustellen.“

Großer Respekt beim Gegner

Bei den Ungarn ist der Respekt vor dem dreimaligen Titelträger aus Kiel groß. "Ganz Europa wird uns zusehen. Kiel spielt sehr gut, auch nach dem Trainerwechsel", hat Coach David Davis beobachtet. Routinier Arpad Sterbik sieht den THW neben seiner eigenen Mannschaft, Kielce und Skopje als "Anwärter auf den Gruppensieg."

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