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THW Kiel THW Kiel bangt um drei seiner Spieler
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09:00 23.09.2019
Von Tamo Schwarz
Am Boden: In Veszprém verletzte sich Patrick Wiencek am Zeh. Rechts Physiotherapeut Stephan Lienau. Quelle: David Vörös
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Veszprém

Schwerwiegendster Fall als Resultat aus dem 48-Stunden-Termin-Wahnsinn ist Rückraum-Linkshänder Steffen Weinhold, der sich in Ungarn am Fuß verletzte und voraussichtlich am Mittwoch (19 Uhr) im Heimspiel gegen Meshkov Brest fehlen wird. Kreisläufer Patrick Wiencek zog sich in Veszprém eine Blessur am Zeh zu. Bereits am Donnerstag in Wuppertal hatte sich Lukas Nilsson bei einem Sturz auf den Ellenbogen eine Schulterprellung eingehandelt. Nähere Untersuchungen in Kiel müssen Montag Aufschluss über die Schwere der Verletzungen geben. 

Jicha: „Es muss doch möglich sein, in der Bundesliga am Mittwoch zu spielen"

„Wir haben allein in Veszprém zwei Spieler verloren – nur aufgrund der Belastung“, sagte THW-Chefcoach Filip Jicha und erneuerte seine Forderung nach einer längeren Regenerationszeit bei Terminkonstellationen wie in der abgelaufenen Woche „Es muss doch möglich sein, in der Bundesliga am Mittwoch zu spielen. Die beiden Vereine in der Champions League sind schließlich die Repräsentanten des deutschen Handballs.“ 

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Physios meist bis Mitternacht im Einsatz

Der THW-Tross war mit den beiden Physiotherapeuten Maik Bolte und Stephan Lienau sowie Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker auf Reisen gegangen. Beide Physios waren meist bis Mitternacht im Einsatz. Auf Verletzungen wie die von Lukas Nilsson in der Kürze der Zeit zu reagieren, ist indes kaum möglich, wenn zwischen beiden Begegnungen nur ein Tag liegt. „Kein Fußballklub würde sich so etwas gefallen lassen“, sagte Teamarzt Brandecker am Sonnabend. „So etwas darf nicht passieren. An der Verletzung von Steffen Weinhold sieht man die zu hohe Belastung am deutlichsten. Das System ist zu starr.“

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