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THW Kiel Gislason: Zum Abschied noch ein Titel
Sport THW Kiel Gislason: Zum Abschied noch ein Titel
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08:00 08.08.2018
Von Tamo Schwarz
Foto: Alfred Gislason stand den KN Rede und Antwort. 
Alfred Gislason stand den KN Rede und Antwort.  Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

Neue Saison, neue Spieler, Ziele, Sorgen, Ambitionen – darum geht es natürlich trotzdem. Aber eben auch um die Zeit danach, die Staffelstab-Übergabe an Co-Trainer Filip Jicha. Und schließlich lässt der Isländer vor seiner elften Saison als Zebra-Chefcoach doch durchblicken: Ohne Titel möchte er sich nicht aus Kiel verabschieden.

Frage: Herr Gislason, wie war Ihr Sommer auf der heimischen Obstwiese in Wendgräben?

Alfred Gislason: Der Sommer war richtig gut. Ich war sehr viel zu Hause. Und meine Enkelkinder Herdís und Eidur waren mehr als zwei Wochen bei uns, das war richtig schön.

Jetzt stecken Sie in Ihrer wahrscheinlich letzten Sommervorbereitung mit den Zebras. Ich habe das Gefühl, dass es eine neue Dynamik in der Mannschaft gibt.

Das stimmt. Die Jungs haben ihr Programm für die Zeit vor der Vorbereitung viel besser umgesetzt als in den vergangenen Jahren. Einige sind deutlich fitter, das hilft uns enorm. Wir haben insgesamt weniger Probleme mit Verletzungen, und alle Neuzugänge passen sehr gut rein. Es sieht bis jetzt sehr homogen aus.

Sie haben vor einem Jahr prognostiziert: „Ich glaube, dass es jetzt gut wird.“ Wurde es aber nicht, im Gegenteil, ...

... weil ich zu dem Zeitpunkt dachte, dass ein Domagoj Duvnjak oder Toft vielleicht nur die ersten zwei, drei Spiele verpassen würden. Doch dann kam alles anders. Auf einmal standen wir mit den Youngsters da und Neuzugang Miha Zarabec und bekamen unsere Probleme.

Was auffällt ist der neu entfachte Konkurrenzkampf. Jedes Trainingsspiel sieht nach Bundesliga-Pflichtspiel aus.

Wir haben jetzt eine breitere Palette an Spielern, die Angriff und Abwehr spielen können. Unser Ziel sind nur Spieler, die beides spielen können. Durch einen Magnus Landin, der gut auf Halb decken kann, kann Miha Zarabec beispielsweise auf Außen in der Defensive im Spiel bleiben – muss das dann aber auch gut machen.

Das komplette Interview lesen Sie am Mittwoch in Ihren Kieler Nachrichten und Ihrer Segeberger Zeitung. 

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