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THW Kiel Auf der Suche nach dem Angriffs-Rhythmus
Sport THW Kiel Auf der Suche nach dem Angriffs-Rhythmus
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08:49 09.08.2019
Von Merle Schaack
Kwame Ofori sorgte im Hinspiel in Hildesheim für den Einzigen Touchdown der Kiel Baltic Hurricanes. Quelle: Kiel Baltic Hurricanes
Kiel

Erst vor 14 Tagen hatten die Kieler die erste Begegnung mit den Invaders in dieser Spielzeit mit 7:27 verloren. Eine verdiente Niederlage, in der sie aber auch Positives sahen. „Wir haben Hildesheim in dem Spiel zu vier Punts gezwungen. Vorher hatten sie in der ganzen Saison erst sechs“, sagt Canes-Headcoach Timo Zorn.

Durch ihre gute Defensivleistung hielten die beste Offensive der Nord-Staffel als erste Mannschaft bei weniger als 28 Punkten. „Wir haben gesehen, dass wir Akzente setzen können“, sagt Zorn.

Braunschweig-Pleite abgehakt

Er und seine Mannschaft wollen sich auch von der deftigen 21:49-Heimniederlage gegen die New Yorker Lions aus Braunschweig vom vergangenen Wochenende nicht verunsichern lassen. „Das haben wir abgehakt und beschäftigen uns jetzt gar nicht mehr damit“, sagt Zorn.

Auch Spartenleiter Gunnar Peter konstatierte nach der 21:49-Niederlage gegen den Tabellenführer: „Braunschweig war einfach eine Nummer zu groß für uns – vor allem physisch.“

Nachdem Braunschweig die Kieler drei Viertel des Spiels überrannt hatte, konnten die Canes mit zwei Touchdowns im letzten Quarter noch Ergebniskosmetik betreiben und sich selbst etwas aufrichten. „Wir haben gezeigt, dass wir gute Spieler haben, die auch gegen die besten Mannschaften Plays machen können“, sagt Zorn.

Offensiv den Rhythmus finden

Das galt auch für die Startphase in Hildesheim, als die Kieler mit 7:0 in Führung gingen, im zweiten Drive ebenfalls über das Feld marschierten und den Ball wegen eines unsauberen Snaps wieder hergeben mussten und anschließend in der Offensive die Durchschlagskraft vermissen ließen.

„Es geht darum, offensiv den Rhythmus zu finden“, sagt Zorn, der seiner jungen Mannschaft eine „steile Lernkurve“ bescheinigt. „Wenn wir uns mit den Besten messen, sehen wir, wo wir stehen. Und wir merken, dass wir unseren Rhythmus finden. Wir wollen an die positiven Dinge aus dem Hinspiel in Hildesheim anknüpfen und sie weiter ausbauen“, so Zorn.

Billy und Aliev komplettieren Receiver-Unit

Indes stieß noch einmal Verstärkung zum Kader der Kieler. Mit Bryan Billy, einem Freund von Defense Back Victor Ferrier, stieß ein weiterer Receiver und Defense Back zur Mannschaft, kam bereits gegen Braunschweig zu einem Kurzeinsatz. Billy wurde zuletzt mit den Black Panthers de Thonon französischer Meister.

Der Ex-Lübecker Sammy Aliev komplettiert die Receiver-Unit der Kieler, die auf dieser Position zu Beginn der Saison mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten. Nachdem Mitte vergangener Woche die Wechselfrist ablief, ist das Canes-Team für den Rest der Saison komplett.

Sollte ihnen nicht überraschend noch der Playoff-Einzug gelingen, ist die Partie gegen Hildesheim für die Canes zudem das vorletzte Heimspiel des Jahres. „Uns ist es wichtig, uns gerade zu Hause gut zu präsentieren“, verspricht Zorn.

Bundeswehr präsentiert sich rund ums Spiel

Vor dem White Out gegen die Berlin Rebels (31. August) steht das Spiel am Sonnabend unter dem Motto „Salute to Service“. Rund um das Spiel bekommt die Bundeswehr Gelegenheit, sich zu präsentieren. So soll das Karrieremobil vor Ort sein und der Überflug eines „Sea King“-Hubschraubers die Nationalhymne vor dem Kickoff begleiten. „Nach amerikanischem Vorbild wollen wir damit die Arbeit der deutschen Soldaten in verschiedenen Bereichen würdigen und ehren“, erklärte Gunnar Peter.

Alle Nachrichten über die Kiel Baltic Hurricanes lesen Sie hier.

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