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THW Kiel Horak: "War ein bisschen nervös"
Sport THW Kiel Horak: "War ein bisschen nervös"
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22:26 25.09.2019
Von Merle Schaack
Mit 15 Paraden war Dario Quenstedt am Sieg des THW Kiel über Meshkov Brest in der Champions League beteiligt - seine bislang beste Leistung für den THW. Quelle: Sascha Klahn
Kiel

Filip Jicha, THW-Trainer: Wir haben gut angefangen, dann aber Energie und Bewegung verloren, mussten unseren Fokus finden. Meshkov Brest kam zurück, hat es in dieser Phase wirklich gut gemacht. Wir haben auch zu viele Fehler im Angriff gemacht. Diese Fehler waren teuer für uns. Zufrieden war ich mit der zweiten Halbzeit und wie sich die Mannschaft nach der Pause präsentiert hat.

Raul Alonso, Brest-Trainer: Ich bin etwas enttäuscht aufgrund des Resultats. Das Spiel hat sich enger als acht Tore Rückstand angefühlt. Wir hatten gute Lösungen gegen die Kieler 3:2:1-Deckung, haben sie ausgehebelt und zurück in die 6:0 gezwungen. Aber Dario Quenstedt hat ein super Match gemacht, und am Ende haben wir zu viele Bälle verworfen. Aber 40 Minuten lang waren wir auf einem guten Level.

Dario Quenstedt, THW-Torwart: An erster Stelle steht immer der mannschaftliche Erfolg. Aber natürlich freut es mich, wenn ich etwas dazu beitragen kann. Die ganze Partie über 60 Minuten habe ich schon länger nicht mehr im Tor gestanden. Das hat mich gefreut, aber ich habe auch gemerkt, wie anstrengend Handball doch ist (lacht). Wir haben gerade eine richtig breite Brust.

Pavel Horak, THW-Abwehrspieler: Ich war vor dem Spiel sehr aufgeregt. Wir waren zwar siegessicher, aber wollten unbedingt zeigen, dass wir deutlich besser sind (augenzwinkernd). Brest war ein unangenehmer Gegner. Sie haben lange mitgehalten. Als Brest in der ersten Halbzeit geführt hat, war ich ein bisschen nervös. Ich freue mich schon aufs Rückspiel. Das wird ein besonderes Spiel für mich.

Simon Razgor, Brest-Linksaußen: Es ist immer schön, in Kiel zu spielen. Aber ganz ehrlich: Wir sind hierhergekommen, um zu gewinnen, wollten nicht die weiße Flagge schwenken. Aber das Problem in unseren letzten drei Spielen sind immer die letzten 15 Minuten. Da müssen wir unsere Mentalität einfach ändern, müssen mehr an uns glauben und noch hungriger auf Siege sein.

Den Spielbericht zum Nachlesen und Bilder vom THW-Sieg gegen Brest finden Sie hier.

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