THW Kiel: Patrick Wiencek erleidet Wadenbeinbruch im Spiel gegen Paris St. Germain
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THW Kiel Patrick Wiencek erleidet Wadenbeinbruch
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THW Kiel: Patrick Wiencek erleidet Wadenbeinbruch im Spiel gegen Paris St. Germain

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16:56 13.05.2021
Von Tamo Schwarz
Kiels Patrick Wiencek verlässt nach einer Verletzung das Spielfeld und wird dabei von Niclas Ekberg (verdeckt) und dem Kieler Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker gestützt.
Kiels Patrick Wiencek verlässt nach einer Verletzung das Spielfeld und wird dabei von Niclas Ekberg (verdeckt) und dem Kieler Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker gestützt. Quelle: Sascha Klahn
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Die Schrecksekunde ereignete sich in der 32. Minute, als der niederländische PSG-Spielmacher Luc Steins ausrutschte und voll in Abwehrspieler Patrick Wiencek hineinrauschte. Wiencek hielt sich die Hände vors Gesicht, musste gestützt vom Feld humpeln. "Mein erster Gedanke: Kreuzband!", sagte Team- und Abwehrkollege Hendrik Pekeler nach der Partie.

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Zumindest dieses Schreckensszenario bewahrheitete sich am Donnerstag nicht. "Dem Knie ist zum Glück nichts passiert", sagte Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries, der einen "hohen Wadenbeinbruch" im rechten Bein diagnostizierte. Eine Operation sei nicht notwendig.

Die Ausfallzeit wird auf mindestens vier Wochen beziffert. Das Final Four um den DHB-Pokal (3./4. Juni) wird Nationalspieler Wiencek damit ebenso verpassen wie das Rückspiel in Paris am kommenden Mittwoch (18.45 Uhr). Sollte sich der THW Kiel für das Final Four in der Champions League in Köln am 12./13. Juni qualifizieren, erscheint eine Teilnahme Wienceks momentan zumindest nicht ausgeschlossen.

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"Bitter, das müssen wir jetzt auffangen. Aber es hätte auch weitaus schlimmer sein können. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir Patrick in dieser Saison noch wieder auf der Platte sehen können", sagte THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi.

Neben dem rekonvaleszenten Nikola Bilyk (Kreuzbandriss), Sander Sagosen (fiebriger Infekt) und dem angeschlagenen Steffen Weinhold (Muskelverhärtung) werden die Zebras somit durch einen weiteren Verletzungsfall in der heißen Phase der Saison gebeutelt. Teamarzt Pries prophezeit angesichts des durch die Corona-Pandemie extrem verdichteten Spielplanes für den Handball: "Ich nehme an, dass die Verletzungshäufigkeit in den letzten Wochen der Saison steigen wird. Man kann nur immer wieder darauf hinweisen."

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