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THW Kiel THW Kiel bezwingt Füchse Berlin
Sport THW Kiel THW Kiel bezwingt Füchse Berlin
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06:31 23.11.2018
Der Kieler Nikola Bilyk wird von Frederik Simak am Wurf gehindert. Quelle: Paar, Sonja
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Kiel

Erfolgreichster Torschütze auf Seiten der Zebras war Lukas Nilsson (8 Tore). Für Berlin traf Hans Lindberg 9/5-mal.

Bei den Füchsen, die in dieser Saison eine noch nie dagewesene Verletzungs-Misere erleben, feierte Fabian Wiede, einer von zuletzt zehn Ausfällen, sein Comeback, blieb aber ohne Torerfolg. Trotz der Niederlage bleiben die Füchse auf dem sechsten Tabellenplatz.

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Nikola Bilyk feiert Comeback

Beim THW feierte Nikola Bilyk sein Comeback nach zwei Wochen Abstinenz wegen einer Sprunggelenksverletzung. Der Österreicher stand von Beginn an auf dem Feld, wo die Kieler sich in der ersten Halbzeit aber schwer taten.

Nach dem 5:3 (13.) durch Steffen Weinhold verpassten sie es, sich früh deutlicher abzusetzen. Die Füchse versuchten, die offensive 3:2:1-Abwehr der Zebras mit zwei Mann am Kreis zu knacken, machten aber im Angriff einige Fehler.

Aus denen konnten die Zebras zunächst kein Kapital schlagen, gingen selbst zu fahrlässig mit ihren Chancen um und leisteten sich ebenfalls technische Fehler. So konnte Hans Lindberg für die Füchse zuerst beim 5:5 (13.) per Gegenstoß ausgleichen, fünf Minuten warf er sie von der Siebenmeterlinie zum 9:8 in Führung.

Knapper Pausenvorspung

Die Kieler probierten es phasenweise mit ihrer 6:0-Abwehr. Doch auch diese Umstellung verhinderte nicht, dass es bei einem knappen 14:13-Pausenvorsprung blieb.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit fand der THW schließlich die richtige Mischung aus Leichtigkeit und Aggressivität in seiner Abwehr. Außerdem hämmerte Lukas Nilsson ein ums andere Mal den Ball in die Maschen hinter dem glücklosen Gäste-Torhüter Silvio Heinevetter. Beim 19:15 (40.) durch einen Ekberg-Siebenmeter führte der THW erstmals mit vier Toren.

Andreas Wolff dreht spät auf

Auch Andreas Wolff im Tor drehte nun auf, verhinderte mit vier Paraden in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit, dass Berlin wieder heran kam - auch wenn seine Mannschaftskameraden vorne nun einige Male an Berlins Keeper Fredrik Genz scheiterten.

"Es war ein komisches Spiel", gab THW-Kreisläufer Patrick Wiencek anschließend zu. "Aber wir haben gewonnen, das ist die Hauptsache."

Für die Kieler geht es am Wochenende im EHF-Cup weiter. Am Sonntag treten sie im Rückspiel der dritten Quali-Runde in Drammen an. Aus dem Hinspiel am vergangenen Sonntag nehmen sie ein Polster von elf Toren mit nach Norwegen.

THW KielFüchse Berlin 26:22 (14:13)

THW Kiel: N. Landin (1. bis 20. Minute, 1 Parade), Wolff (ab 21., 8) – Duvnjak, Reinkind, M. Landin 2/1, Firnhaber, Weinhold 5, Wiencek 1, Ekberg 6/3, Rahmel, Dahmke, Zarabec, Vujin, Bilyk 2, Pekeler 2, Nilsson 8.

Füchse Berlin: Heinevetter (1. bis 60. Minute, 3 Paraden), Genz (40. - 60., 5  – Wiede, Elisson 1, Holm 4, Gojun, Genty, Lindberg 9/5, Simak 2, Schmidt, Matthes 1, Koch 1, Marsenic 2, Gliese 2.

Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen)

Live-Ticker zum Nachverfolgen: THW Kiel gegen Füchse Berlin

Von Merle/RND Schaack

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