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THW Kiel THW Kiel: Zukunft ist Vergangenheit
Sport THW Kiel THW Kiel: Zukunft ist Vergangenheit
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14:07 22.02.2018
Von Niklas Schomburg
THW-Rechtsaußen Niclas Ekberg erlitt in der Partie in Aalborg eine Fersenprellung, wird in Hannover aber auflaufen können. Quelle: Sascha Klahn
Kiel

Im Hinspiel der aktuellen Saison kassierte der THW seine erste Heimniederlage überhaupt gegen die „Recken“ (29:31), verlor im Oktober vergangenen Jahres das DHB-Pokal-Achtelfinale mit 22:24. Angesichts der Anfangsphase ein enges Ergebnis: Mit sage und schreibe 0:8 lagen die Zebras nach elf Minuten in der Hannoveraner Tui Arena zurück, ehe dem Handball-Rekordmeister der erste Treffer gelang. Schwirrt dieser Fehlstart den Kielern noch in den Köpfen herum?

„Wenn wir so schlecht gespielt hätten, dass es verdient gewesen wäre, wäre das vielleicht noch in den Köpfen“, sagt THW-Trainer Alfred Gislason. „So aber nicht. Denn wenn alles richtig gelaufen wäre, hätte es nach elf Minuten vielleicht 4:3 für Hannover gestanden. Aber an diesem Spiel sieht man einmal mehr, wie viel Einfluss Schiedsrichter auf unseren Sport haben können.“ Ganz anders fällt die Analyse des Isländers in Bezug auf das Bundesliga-Hinspiel im September aus: „Das war komplett unsere Schuld.“

"Rune wird mit nach Hannover fahren"

Auch die Pleite gegen Wetzlar ist abgehakt. „Die spielt keine Rolle mehr“, sagt Gislason. „In Aalborg hatten wir eine super Torhüterleistung und eine starke Abwehr, darauf können wir definitiv aufbauen.“ Zwei negative Folgen allerdings zieht das Spiel beim dänischen Meister nach sich: Rechtsaußen Niclas Ekberg (Fersenprellung) und Linksaußen Rune Dahmke (Adduktorenprobleme) zogen sich am Sonntag Blessuren zu, sind nach wie vor angeschlagen. „Bei Ekberg sieht es deutlich besser aus, bei Dahmke noch nicht so gut“, erklärt Gislason. „Aber auch Rune wird mit nach Hannover fahren.“

Und auf der Fahrt am Mittwochnachmittag ist wohl auch Kapitän Domagoj Duvnjak wieder dabei, auch wenn ein Einsatz eher nicht geplant ist. „Er hat am Dienstag ein paar Sachen beim Training mitgemacht, wird heute auch mittrainieren“, sagt Gislason. „Aber in Hannover kommt – wenn überhaupt – nur ein kurzer Einsatz in der Abwehr in Frage. Bis er wieder im Angriff spielen kann, wird es noch Zeit brauchen.“ Kreisläufer René Toft Hansen dagegen laboriert weiter an Adduktorenproblemen, konnte noch nicht wieder ins Training einsteigen und wird den Zebras weiter fehlen.

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