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THW Kiel Zebras fehlte in Coburg das Zielwasser
Sport THW Kiel Zebras fehlte in Coburg das Zielwasser
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22:09 09.08.2017
Von Tamo Schwarz
Sebastian Firnhaber im Wurf. Quelle: Uwe Paesler
Coburg

Erfolgreichste Kieler Torschützen waren dabei Ole Rahmel, Nikola Bilyk und Marko Vujin mit jeweils fünf Toren.

Der Zweitligist mit dem Ex-Kieler Lukas Wucherpfennig versteckte sich nicht, konnte das Tempo der Zebras, angetrieben vom neuen Spielmacher Miha Zarabec, aber anfangs nicht mitgehen. Der Slowene glänzte mit viel Übersicht und stellte auch Co-Trainer Christian Sprenger durchaus zufrieden: „Viele Spielzüge haben ziemlich gut geklappt. Miha ist schon gut integriert.“

Sebastian Firnhaber („Ich bin unzufrieden, habe zu viele individuelle Fehler gemacht“) musste in Abwesenheit des Stammpersonals im Innenblock durchspielen, schlich nach 60 Minuten erschöpft vom Feld. Nach der Pause stellten besonders die eingewechselten Ole Rahmel (5 Tore) und Emil Frend Öfors (4) ihre Treffsicherheit auf Außen unter Beweis. Apropos: Mit ein wenig mehr Zielwasser am Ende müder Zebras hätte der Sieg gefühlt um zehn Tore höher ausfallen müssen.

Statistik

HSC Coburg: Krechel (1.-44. Min./9 Paraden), Kulhanek (ab 44./1), Foluzsny – Barsties, Hagelin, Wucherpfennig 2, Sproß 4/4, Kelm 5, Linhart 1, Weber 4, Lex 2, Kellner 1, Riehn 3/1, Knauer 1, Warvne 2, Wetzel.

THW Kiel: Landin (1.-30. Min./8 Paraden), Wolff (ab 31./6) – Firnhaber 4, Weinhold 1, Dissinger 1, Ekberg, Zeitz 1, Frend Öfors 4, Rahmel 5, Dahmke 1, Zarabec 3/1, Vujin 5/1, Bilyk 5, Nilsson.

Schiedsrichter: Hehn/Tauchert (Stadeln) – Strafmin.: HSC 0, THW 2 (Zeitz) – Siebenmeter: HSC 9/5 (Lex an die Latte, Landin und Wolff parieren Sproß, Wolff pariert Riehn), THW 3/2 (Vujin scheitert an Kulhanek) – Spielfilm: 1:2, 3:6 (7.), 6:10 (15), 8:12, 11:16 – 14:19, 16:22 (42.), 17:24, 20:24 (49.), 25:30 – Zuschauer: 1500.

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